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Freitag, 13. April 2018, 22:41

Säulen 2018

Guten Abend in die Runde,

nachdem Anton kürzlich gestanden hat, wie´s seinen Pedios erging, muss ich wohl mal gestehen, wie es seinem Cleistocactus smaragdiflorus bei mir erging. Wobei, Anton hätte mir ja auch mal verraten können, dass der vielleicht ein bissl Wasser im Winter braucht...
Aus Platzgründen stand er ganz oben im Treppenhaus, wo ich auch nur selten mal vorbeikomm. Vor rund zwei Wochen hab ich dort oben letztmalig kontrolliert und da dacht ich mir noch, dass der Cleistocactus smaragdiflorus schon sehr durstig und leidend aussieht. Naja, war ja nicht mehr soweit bis zum Ausräumen und zu den ersten Wassergaben. Dacht ich mir zumindest noch. Als ich dann heute mit dem Ausräumen begann, bot sich mir dieser Anblick:


Die Basis wurde gerettet, der Kopf wird demnächst bewurzelt und das Mittelstück ist für die Katz. Glücklicherweise kommt auch noch ein (gesunder) basaler Ableger hoch. Hab mich schon so auf die roten Blüten mit der smaragdgrünen Spitze gefreut, aber dieses Jahr wird das wohl nix. ;(
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


2

Samstag, 14. April 2018, 07:51

Das beruhigt mein schlechtes Gewissen ;) .

Ja, meine Cleistos bekommen ab und an etwas Feuchtigkeit ab Anfang März, da ganz gerne Triebspitzen eintrocknen. Das ist aber bei dir nicht passiert und das Kopfstück wird einfach zu bewurzeln sein. Und wenn noch ein basaler Ableger kommt, hast du schon 2 Exemplare :) . Irgendwann wird es die Blüten dann schon geben...

3

Samstag, 14. April 2018, 09:19

Triebspitze kann jeder! ;)
Hätte ja auch die Spitze auf die erhaltene Basis pfropfen können, vom Durchmesser her hätte es schon recht gut gepasst - aber man pfropft ja am besten, wenn die Unterlage voll im Saft steht. ;)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


4

Samstag, 14. April 2018, 15:24

Huch Matthias - der sieht ja ultra-lustig aus! :thumbsup:

So ähnlich sah mein großer Peniocereus aus (den ich nach dem Fotowettbewerb von Mandy bekam) - ich habe aber kein Foto davon gemacht, Asche auf mein Haupt :rolleyes: Inzwischen ist er versorgt, treibt neu aus und ist am intakt gebliebenen Haupttrieb fast ums Doppelte gewachsen.......seit März 8o
Das schafft der Cleisto genauso locker :thumbup:

Meine Aussaat-Cleistos haben den zweiten Winter völlig trocken gut überstanden. Aber beim großen (ist ja ein sehr großer und ein sehr kleiner Bruder) gucken die Wurzelspitzen schon wieder zum Töpfchen raus - und es ist ein Rübenwurzlertopf! 8|
Er ist 20 cm lang und 2 1/4 Jahre alt - Anton, ist das normal? Seit 2 Wochen steht er nun im Freien und wurde jetzt einmal gegossen.

5

Samstag, 14. April 2018, 16:23

Ja, das kann schon sein, die wachsen flott. Ich hatte sie immer in viel zu kleinen Töpfen stehen, damit sie nicht zu toll wuchsen. Aber letztes Jahr habe ich meine Säulenkästen gebastelt und jetzt haben manche richtig Wurzelraum... Mal sehen wie sie dieses Jahr zulegen :)

Aber sei vorsichtig mit der Trockenheit, ich habe einige Exemplare wovon die Triebspitzen im Winter mal eingetrocknet waren. Da wachsen sie zwar durch, aber ohne Blüten sehen sie dann eher wie eine Arrojadoa aus ;(

6

Samstag, 14. April 2018, 17:56

Der Cleisto wächst schnell. Ich bin mir auch sicher, dass ich nach dem Lehrgeld nächstes Jahr die Blüten erleben darf. Ein kleiner Rückschlag also nur.

Eine Arrojadoa sieht zwar toll aus, aber nicht bei einem Cleisto! ;)

Säulen setz ich schon allein deshalb in größere Töpfe, damit sie der Wind nicht so leicht umpustet. ;)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


7

Sonntag, 15. April 2018, 17:29

Matthias, ist mir bei den Cleistos auch schon so ergangen. Seitdem gieß ich die das ganze Jahr über. Nur bei den Penios muss ich gestehen, habe ich auch kein Händchen, mir sind wieder trotz Gießens seit März fast alle eingetrocknet.

8

Sonntag, 15. April 2018, 17:50

Das Exemplar von dir Mandy, ist seitdem es bei mir ist auch kaum gewachsen. Kaum hatte ich einen neuen Trieb, kam der Winter und schwupps - alles beim Alten.
Dieses Jahr ist auch wieder ein Trieb eingetrocknet aber seitdem gieße ich wirklich richtig viel! Es säuft quasi.....und wächst endlich richtig :D
Das habe ich jetzt gelernt: Bei den Peniocereen bloß nicht am Wasser sparen. Also quasi im Frühjahr gar nicht wie einen Kaktus behandeln.....dann sehe ich hoffentlich auch irgendwann mal die schicken Blüten.
Die kleineren Peniocereen meiner Aussaat (greggii und transmontanus) dagegen zeigen bislang noch keine Eintrocknungstendenzen.

9

Sonntag, 15. April 2018, 20:17

Klar hat so ein dünner Peniocereus nicht sonderlich viel Gewebe zum Wasserspeichern, aber dafür haben sie doch auch ihre große Knolle. Mit diesen Säufern unter den Kakteen werde ich nie richtig gut klar kommen. Den kleinen Penios von Sabine geht´s noch gut, aber mein großer schlangenartiger hat auch wieder mächtig Assimillationsfläche im Winter einbüsen müssen. Dabei hab ich sogar gelegentlich etwas Wasser reingekippt! Hält ihn nicht vom Blühen ab, diverse Areolen sind jedenfalls verdächtig angeschwollen.

In Sachen Cleisto hab ich jetzt jedenfalls dazugelernt. Die Hilde kriegt ja auch gelegentlich Wasser im Winter und der strausii hat´s bisher noch nie eingefordert.
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10

Montag, 16. April 2018, 13:26

Sabines kleinen Pedios geht es hier auch prima. Der marianus wächst enorm... Aber bei meinen großen viperinus und serpentinus werde ich dann auch mal etwas kräftiger giessen.

11

Montag, 16. April 2018, 21:32

Ich meinte natürlich Penios und nicht Pedios...

12

Dienstag, 8. Mai 2018, 13:40

Die Cleistos sind üppig am Blühen, straussii und candellila haben Dutzende Knospen und Blüten.


Aber eigentlich wollte ich Matthias nur zeigen, wie sein smaragdiflorus nächstes Jahr blühen wird ;)

13

Dienstag, 8. Mai 2018, 17:22

boing, boing, boing - da hüpfe auch ich vor Ungeduld! Der größere Nachwuchs hier hat 20 cm Länge, dem habe ich umgehend das wunderschöne Foto gezeigt! :love:
Wie schön.........danke fürs Zeigen, Anton!

14

Dienstag, 8. Mai 2018, 21:16

Hach, herrlich! Man sollte wirklich mehr Cleistos in der Sammlung haben... Bei der DKG-JHV wurde ein Cleisto mit zitronengelben Blüten angeboten. Wenn das kein so langer Lulatsch gewesen wäre, wäre ich sofort schwach geworden.
Ein Traum, nicht nur der smaragdiflorus. :rolleyes:
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15

Dienstag, 8. Mai 2018, 22:34

Nachdem die so viel besser und schneller wachsen als z.B. die Arrojadoas :sleeping: habe ich mir ein paar davon auf die Herbstaussaatliste geschrieben........ :whistling:

16

Donnerstag, 10. Mai 2018, 22:36

Matze, das Problem ist, die werden ja alle so "Lulatsch"-mäßig groß. Ansonsten geb ich Euch aber recht, Cleistos sind herrlich und amS völlig zu unrecht so wenig in den Sammlungen verbreitet.

@Anton, sehr schöne Deine Cleistos, wie groß ist denn Dein candellila? Meiner blüht einfach nicht.

17

Donnerstag, 10. Mai 2018, 23:00

Matze, das Problem ist, die werden ja alle so "Lulatsch"-mäßig groß.
Aber wenn sie´s noch nicht sind und bereits blühfähig - dann sind sie am attraktivsten... ;)
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18

Donnerstag, 10. Mai 2018, 23:42

Es dauuuueeerttt doch aber so lange bis sie mal blühen :)

19

Donnerstag, 10. Mai 2018, 23:51

Naja, bei manchen geht´s doch noch so und die müssen gar nicht mal so sonderlich alt und groß werden.
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20

Freitag, 11. Mai 2018, 10:54

wie groß ist denn Dein candellila?


Habe 2 Stück von ca 1,5m. Beide blühen zuverlässig und üppig:


Generell sind die Cleistos natürlich sehr unhandlich. Das Verhältnis von Länge und Gewicht stimmt einfach nicht, so dass sie , sogar wenn sie gerade wachsen, immer gerne umfallen. Viele wachsen aber nicht gerade, wie solche Exemplare zum Beispiel:


Der erste wird von mir regelmässig beschnitten, weil er in alle Richtungen wächst und sonst einfach zu viel Platz brauchen würde. Der Zweite, ein smaragdiflorus, ist überhaupt nicht in der Lage selbständig zu stehen...

Deswegen hatte ich letztes Jahr meine Säulenkästen gebastelt - nicht für die, die von sich aus stabil stehen, aber für die 'Umfaller'. Das hat sich echt bewährt, die fallen nicht mehr um und haben richtig Wurzelraum:


In dem linken Kasten steht übrigens hinten der fotografierte smaragdiflorus. Die Pflanze ist keine 50 cm hoch. Das Gleiche gilt übrigens auch für Cleistocactus ritteri (mit gelben Blüten, vielleicht hat Matthias den gemeint) - der blüht auch schon in der Höhe.