Flora und Fauna

  • Ich halte Spinnen für faszierende Geschöpfe, allein schon wegen ihrer Fähigkeit so kunstvolle Netze herzustellen. Zudem sind sie sehr nützlich, da sie viel Ungeziefer wie Fliegen, Mücken usw. vernichten. Als Kind habe ich öfters Fliegen gefangen und den Spinnen ins Netz gesetzt um sie zu füttern.


    Die Samtmilben sieht man bei uns nur selten.

    Gruß Markus

  • Hallo,


    die roten Samtmilben tummeln sich auf meinen Pflanzen auch überall und das ist auch gut so.
    Samtmilben leben räuberisch und sind immer auf der Suche nach Schädlingen und deren Eier.


    Gruß Andreas

  • Danke für die beiden herrlichen Schnappschüsse, musst ne sehr ruhige Hand bei der Aufnahme gehabt haben, kein bisschen unscharf bzw. verwackelt. Darf ich erfahren welche Makrowerte dahinter stecken?


    Liebe Grüße


    Andreas

  • auch ein schnappschuss vom letzten jahr:


    kräuterfeld mit minze ...


    ... und hier den schwarzen fleck größer. eine fette schmeißfliege - die bestimmt gerne meine ascleps bestäubt hätte. aber eine "veränderliche krabbenspinne" hatte anderes im sinn:

    Gruß, Pit

  • Markus Spaniol
    Das mit den Fliegen habe ich früher auch gemacht :D



    @Andy
    Suchen sie auch Wollläuse auf?



    lapis
    Krabbenspinnen habe ich in der Natur noch nicht gesehen, sehr interessant!
    Die sitzen doch auf Blüten, passen sich dann farblich der Blüte an und warten so getarnt auf ihre Nahrung?!

  • Hallo nochmal,


    der "schielende Käfer" ist übrigens ein Widderchen, eine Schmettelingsart.


    @Andreas
    Meine Kamera ist eine Canon Eos 30D, hier mit Sigma 105 Macroobjektiv und Makro-flash-kit (eine Art Zangenblitz)
    Widderchen:
    Freihand, F16, 1/160sec, iso100
    Ameise:
    Stativ, F22, 1/80sec, iso100, leicht beschnitten
    Die Ameise hielt glücklicherweise für kurze Zeit still, die habe ich genutzt ^^
    Ansonsten schwer zu fotografieren da die immer am Rumwuseln sind. Da sind über 90% der Bilder für die Tonne.


    Sammler
    Raubmilben fressen Spinnmilben und deren Gelege und wie ich hier gefunden habe auch Blattläuse und anderes Getier. Wahrscheinlich fallen sie da auch über Wolläuse her, sicher weiß ich das aber nicht.


    LG Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von Markus Spaniol () aus folgendem Grund: Link entfernt, da ungültig

  • Heute entdeckte ich eine Hummel die sich einfach nicht überzeugen ließ, dass sie keine geöffneten Blüten, sondern nur Knospen vor sich hatte. Immer wieder flog sie auf die Blütenknospen zu und suchte völlig hysterisch nach einem Eingang, wodurch es recht schwierig war, ein einigermaßen scharfes Foto zu machen.

  • Hallo,


    das Foto von der wilden Hummel hat mich heute inspiriert zum obligatorischen Morgenspaziergang mit meinem 20 Monate alten Sohn mein Handy samt Kamera mitzunehmen. Leider kann ich hier halt nur mit der Flora dienen...
    Wir haben zwar wirklich kiloweise Kirschen und Erdbeeren im eigenen Garten aber die interessieren unseren kleinen Feinschmecker überhaupt nicht. Als er kürzlich im Wald erstmals Wald-Himbeeren kosten durfte, ist er nicht mehr zu bremsen. Gleich nach dem Frühstück geht es los mit "Papa, Wald, Bärla suchen".


    Somit wurden mir erstmal die Augen geöffnet was die Wälder in unserer Umgebung so alles zu bieten haben: Schwarzbeeren (auch Blaubeeren oder Heidelbeeren genannt, und zwar die echten, die nicht nur außen blau sind!), Himbeeren, Brombeeren (ohne Ende, aber die lassen derzeit noch auf sich warten), Johannisbeeren (!) und sogar vereinzelt Kirschbäume in Waldrandnähe (mit sehr kleinen Früchten). Das Highlight für uns sind aber die Wald-Erdbeeren (Fragaria vesca)! Sowas von unglaublich lecker!!! :thumbup: Glücklicherweise gibt es bei uns auch noch nicht den Neophyten, die Indische Scheinerdbeere (Duchesnea indica), welche nach gar nichts schmeckt und in manchen Gegenden wohl auf dem Vormarsch ist. Aber auch die Wald-Himbeeren werden geschmacklich von keiner gekauften Himbeere erreicht.


    So, und jetzt dürft ihr optisch an unseren Naschereien teilhaben - und ach ja, schöne Grüße auch an den Fuchsbandwurm. Ich zitiere mal aus Wikipedia: So meint der Molekularbiologe und Fuchsbandwurm-Experte Klaus Brehm von der Universität Würzburg wörtlich: „Dass man sich von Beeren den Fuchsbandwurm holen kann, gehört ins Reich der Legenden. Es ist für keinen einzigen Patienten erwiesen, dass er sich so angesteckt hat.“


    Viele Grüße - Matthias (Shamrock)

  • Naja, bei Kulturfrüchten für den Verkauf zählt ein möglichst großer Ertrag, geringe Anfälligkeit gegenüber Erkrankungen aller Art, etc. Im Wald fragt danach niemand. Wir schmecken den Unterschied! ^^

    "Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

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