• Hallo allerseits,

    offenbar eine Gattung, die kaum jemand in Kultur hat. Die Suchfunktion ergab lediglich einen Treffer und zwar den hier: RE: KuaS Dezember 2018

    Nachdem ich gehört hab, dass wohl Lenophyllum texanum absolut winterhart sein soll, war mein Interesse geweckt. Im Frühling bekam ich netterweise eine schöne Lieferung, welche letztendlich fast nur aus losen Blättern und kleinen, kahlen Trieben mit Wurzelresten bestand. Anscheinend recht fragil, diese Art. Also alles irgendwie in einen Topf gesteckt und aufgestellt. Die kleinen Blätter bewurzelten ruckzuck und der Topf füllte sich überraschend schnell. Wenn man sich so Bilder anguckt oder die Artbeschreibung liest, dann sollten das eigentlich hübsche, kleine Pflänzchen mit bis 4 cm Höhe werden. Ich hab keine Ahnung wie man das schafft! Wenn man dieses Gewächs auch nur anguckt, fallen schon sämtliche Blätter ab! Regentropfen reichen bereits um alle Blätter zu entfernen. Mittlerweile ist der Topf komplett überfüllt und man sieht innerhalb der kurzen Zeit keinen Millimeter vom Substrat mehr - nur in die Höhe wächst dort nichts. :/ Sieht aber dennoch irgendwie ganz nett aus:

    Ich werde es mal draußen überwintern und bin gespannt wie´s weitergeht. Vor allem bin ich auch gespannt, ob ich es irgendwann zum Blühen bekomm - die kleinen Blütchen sehen nämlich recht hübsch aus!

    Übrigens ganz nahe Verwandtschaft von Echeveria, auch wenn man dies so rein morphologisch nicht unbedingt vermuten würde.

    "Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

  • Das Pflänzchen gibt´s natürlich immer noch. Mehr denn je. Einmal kurz angucken und sofort fallen 186 Blättchen ab, die sich aber auch allesamt absolut zuverlässig bewurzeln. Besonders gerne in fremden Töpfen.

    Vollkommen winterhart bisher. Zuckt noch nichtmal mit der Wimper:

    Und heute hab ich zufällig gesehen, dass es tatsächlich auch blüht. Vielleicht die Vorjahre ja auch? Nur hab ich´s dann nie bemerkt, was aber sicher auch kein Kunststück ist:

    "Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

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    Hallo Mathias, schön, dass du die Pflanze noch hast. Ich beobachte seit einigen Jahren, wie es sich zwischen meinen winterharten Kakteen entwickelt. Es ist eine hässliche kleine Pflanze namens Unkraut. es wächst überall dort, wo ein Blatt gefallen ist. von einem kleinen Büschel auf einen Quadratmeter in 5 Jahren, und ich spreche nicht von den Pflanzen, die hier und da wachsen, am besten unter einem Kaktus, damit sie schwer zu entfernen sind. Ich habe sie dieses Jahr entfernt und zwei Tage damit verbracht, die Blätter mit einer Pinzette zu entfernen  zwischen den Lavakörnern genommen werden. Und ich versuche immer noch, jede Strähne zu entfernen, die ich sehe. Es kommt auch in nahegelegenen Töpfen vor. also Vorsicht.  Groet Han
  • Hallo Han,

    du musst genau gucken, dann siehst du, dass diese Pflanze schön ist. Sicher nicht auf dem ersten Blick, aber auf den dritten oder vierten.

    Bei mir verbreitet sie sich aber nur in Töpfen. Vielleicht bin ich deshalb entspannter? Einmal umtopfen und fertig.

    Aber wahr, jedes einzelne Blatt mit Bodenkontakt bekommt sofort Wurzeln. Sowas im Steingarten endgültig loswerden kann zur Lebensaufgabe werden.

    Danke nochmal! Und liebe Grüße!

    "Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

  • Mit besten Grüßen an Han, und tatsächlich fängt es langsam auch hier an, lästig zu werden. Das Zeug ist aber auch so fragil, dass bereits beim Angucken die Blätter rieseln...:

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