Aloen 2023

Fotowettbewerb 2025/2026 +++ Foteinreichung vom 18.01.2026, bis 01.02.2026, 13.00 Uhr +++ siehe Details
Guten Tag Gast. Schön, dass Sie mal hereinschauen! Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Sukkulentenforum"-Team.
  • Aloe broomii

    Ja, das wird ein ganz schöner Brummer. Hast Du sie schon mal zur Blüte gebracht?


    A propos Brummer: Meine stammbildende Aloe lineata hat auch "Sackkarrenformat". Sie steht auf einem Kübelroller, damit ich sie auf der Terrasse rumschieben und auch mal drehen kann. Derzeit haust sie natürlich noch geschützt im Überwinterungszelt. Aber sie hat schon jetzt was Größeres vor:



    Ach ja und Aloe lineata war auch mein Einstieg hier ins Forum vor beinahe 2 Jahren :) .


    Beste Grüße

    Ingo

  • schöne Portrait-Seite

    Au ja, toll - habe ich gleich zu meinen Favoriten hinzugefügt :thumbup:. Die Aloe broomii habe ich vor Jahren auch mal blühend im Botanischen Garten München gesehen (siehe hinterlegten link aus dem Thread "Botanischer Garten München"). Sie ist mit ihren stechenden Randzähnen recht wehrhaft.

    Zur "Blütenprognose" habe ich mal noch bei meiner Aloe lineata genauer recherchiert. Ich habe sie wohl im März 2011 bei Uhlig gekauft. Sie hatte damals schon ein Stämmchen und zwei Verzweigungen und war geschätzt 5 Jahre alt. Die Erstblüte bei mir war dann im Februar / März 2019, also im Alter von ca. 13 Jahren. Ich denke, bei Aloe broomii muss man wohl auch zwischen 10 und 15 Jahre auf eine Blüte warten - zumindest bei unseren Kulturbedingungen. Aber so alt sollte Deine locker sein. Ich denke, damit ist sie blühreif. Van Wyk & Smith (Guide to the Aloes of South Africa, 2014) geben als Blütezeit Ende August bis Anfang Oktober an, allerdings gibt es eine var. tarkaensis, die im Februar bis März blüht. Welche man vor der Nase hat, weiß man erst, wenn sich die Blüten entwickeln. Das ist hier also auch nicht hilfreich ;) .


    Beste Grüße

    Ingo

  • Na dann ist sie ja überfällig. Aber die südafrikanischen Aloen sind wohl hierzulande schwieriger zur Blüte zu bringen, als die aus Madagaskar - so zumindest meine Erfahrung.


    Beste Grüße


    Ingo

  • Hallo zusammen,


    für die nächsten Tage ist hier in Südbayern Schnee und Frost angesagt, der Vorfrühling hat sich verabschiedet, der Winter ist wieder da. Dann müssen die Aussaaten noch etwas warten, die guten Plätze am Schlafzimmerfenster sind noch durch einige Zwerge der Vorjahre belegt:



    Viel Licht und auch etwas Schatten - auch im übertragenen Sinne; denn ein paar der Jungpflanzen haben sich nicht so gut entwickelt (z. B. Aloe ukambensis oben mit Rostflecken und Aloe kilifiensis zieht auch mehr ein, als sie wächst. Es wird Zeit für den baldigen Freilandaufenthalt).


    Von links oben nach rechts unten sind in der "Zwergenwiese" versammelt:

    A. reynoldsii, A. bulbillifera, A. reynoldsii, A. imalotensis, A. ukambensis, A. imalotensis, A. reynoldsii, A. suprafoliata

    A. peglerae, A. reynoldsii, A. ukambensis, A. compressa var. schistophila, A. kilifiensis, A. compressa var. schistophila, A. peglerae, A. hereroensis, A. sp.

    A. peglerae, A. burgersfortensis, A. morijensis, A. isaloensis x rauhii, A. chabaudii, A. hereroensis, A. bakeri x A. sp., A. kilifiensis, A. microstigma (ganz schön groß geworden)

    A. sp., A. bulbillifera, A. suprafoliata, A. chabaudii, A. bakeri x A. sp., A. sp., A. compressa var. schistophila, A. peglerae, A. hereroensis.


    Uff. :S

    Ein paar (noch) unidentifizierbare Aloen haben sich als nicht bestellte "Überraschungskörnchen" in die Aussaaten eingeschlichen.

    Bei den spontanen bakeri-Hybriden (ich hatte nicht gepinselt) ist der "Papi" nicht klar, da einiges zeitgleich blühte.


    Beste Grüße

    Ingo

  • Hallo,


    ich hatte diese Woche mal kurz Zeit um endlich mal wieder in den Botanischen Garten Dresden zu kommen. Ich kenne den Garten sehr gut und hab in den letzten Jahren dort sehr viel fotografiert. Hier mal die aktuellen Aloen von dort:


    am Eingang zum Kakteenhaus eine beeindruckende Aloe barberae mit großem Stamm, mehreren Trieben und dahinter eine A. marlothii mit verblühendem Blütenstand


    A. spicata, die habe ich vor Jahren schonmal fotografiert, um genau zu sein, 2008: https://commons.wikimedia.org/…e:Aloe_sessilifora_01.jpg (da hatte sie noch einen anderen Namen)


    links in der Glasvitrine eine sehr schöne A. peglerae mit Blütenstand


    daneben eine Gruppe mit A. conifera


    auch eine sehr schöne Gruppe von A. dorotheae


    dahinter A. saponaria


    und noch eine kleine A. hereroensis

    grüsse
    michael

  • Hallo Michael, tolle Bilder, die du da zeigst. Vor allem die A. Peglerae gefällt mir sehr.

    A. Conifera erinnert leicht an eine Agave finde ich. Sehr interessant :)

    Hier übrigens ein Update meiner (noch unbestimmten) Aloe. Das Wetter aktuell ist optimal.

  • Update meiner (noch unbestimmten) Aloe.

    Hallo Tobi,

    da wollte ich Dich auch schon nach dem „Sachstand“ fragen :) . Eine tolle Pflanze :thumbup:. Die an der Mündung grünlichen äußeren Blütenblätter sehen so aus, als wären sie bis zur Basis nicht verwachsen. Die Antheren sollten orange sein und 2-3 mm aus der Blüte ragen, die Filamente weiß. Sind die Blätter der Pflanze eher glatt? Auf den Fotos sieht das so aus. Falls das alles zutreffen sollte, würde ich nach wie vor auf Aloe krapohliana tippen. Der für die recht kompakte Pflanze große Blütenstand würde auch passen (Reynolds gibt für die Infloreszenz bis 40cm an).


    Beste Grüße

    Ingo

  • Botanischen Garten Dresden

    Gute Idee! Ich müsste auch nach drei Jahren Abstinenz wieder in den BotMuc. Ja, in den botanischen Gärten ist eben Platz für die stattlichen Aloen. Aber auch die kleineren sind toll - die Aloe dorotheae habe ich auf der Wunschliste. Die madagassische Aloe conifera würde mich auch interessieren, da gibt es laut Castillon & Castillon (Les Aloe de Madagascar, 2010) ja kleinere Formen mit nur 20cm Durchmesser.

    Die Aloe hereroensis auf dem letzten Foto sieht leider ein wenig kränklich aus - die Flecken auf den Blättern und auch die ausgebreitete Wuchsform (sollte eher bogenförmig- aufrecht sein) :/. Die Aloe peglerae dagegen sieht super aus.


    Beste Grüße

    Ingo

  • schwierig das Ganze im überfüllten Gewächshaus abzulichten

    …. diese Probleme möchte ich auch haben ;) ^^ .

    Auch das ist eine ganz tolle Pflanze :thumbup:. Die rot-weiß gestreiften Blüten sehen klasse aus. Ich hatte gehofft, dass das ein eindeutiges Merkmal ist, das die Art identifizieren helfen könnte -aber leider kommt dieses „Design“ bei makulaten Aloen häufiger vor. Etwas gut Passendes konnte ich beim „Durchforsten“ meiner Aloenbücher bis dato nicht finden.


    Beste Grüße

    Ingo

  • Hallo zusammen,


    meine Aloe lineata schiebt weiter an den Blütenständen. Heuer sind die Brakteen bräunlich gefärbt. Die Pflanze steht auch deutlich heller als bei der letzten Blüte vor zwei Jahren. Damals blieben die Brakteen grün.



    Daneben geht die "Wurzellaus-Check-Umtopfaktion" bei den Zwergen weiter. Noch sieht es ganz gut aus, keine weiteren Vorkommnisse.

    Aloe karasbergensis (Aussaat April 2021) wuchs recht langsam - kein Wunder, denn das Wurzelwerk ist nicht gerade üppig, aber OK.



    Die linke auf dem Foto oben ist ohne Wurzeln gerade mal 5 cm hoch. Vorteil: Ich kriege nicht so schnell Platzprobleme ;).



    Ab in die neuen Töpfe mit dem jetzt obligatorischen Kieselgur-Zuschlag (die ockerfarbenen Partikel).


    Beste Grüße

    Ingo

  • Hallo zusammen,


    seit langem päppel ich eine schwächliche Gonialoe (Aloe) variegata. Jetzt hat sie sich doch mal zur Blüte entschlossen:


    Na ja, mit 16 cm Höhe - 37 cm mit Infloreszenz - kein Prachtexemplar, aber doch ganz hübsch..


    Noch sind die 30 mm messenden Blüten nicht aufgegangen.


    Im Überwinterungszelt dagegen haust ein Schuppentier ;):



    Es ist aber nur eine harmlose Aloe lineata:


    Beste Grüße

    Ingo

  • Hallo zusammen,


    weiter geht es mit dem heiteren "Zwerge" topfen: Aloe burgersfortensis ist mit 20 cm "Spannweite" schon recht groß geworden.



    Reynolds (1950) gibt Blattlängen von bis 30 cm an, hinzu kommen noch auf 5 bis 10 cm Länge eingetrocknete, verdrehte Blattenden. Damit ist das schon eine größere Aloe- kein Wunder also, dass der "Zwerg" recht flott zulegt.


    Eine kleinbleibende Art hingegen ist Aloe perrieri aus Madagaskar. Sie hat verblüffend dicke, sehr fleischige Wurzeln:




    Aloe petricola wächst bislang problemlos und ist nun auch schon 9 cm hoch:



    Aloe pictifolia hat sich auch ganz gut entwickelt.



    Aloe ukambensis ist dagegen leider ziemlich verrostet :( . Sie scheint da empfindlich zu sein, denn alle drei Sämlinge haben das gleiche Problem.



    Ich hoffe, dass der bevorstehende Freilandaufenthalt mit "frischer Luft" das Problem kuriert.

    Immerhin: Ich habe bis dato keine weiteren Wurzelläuse gefunden.


    Beste Grüße

    Ingo

  • Aloe ukambensis ist dagegen leider ziemlich verrostet

    Vielleicht weniger eisenhaltigen Dünger verwenden? :/


    Wundert mich sowieso, dass so dicke, sukkulente Wurzeln in der Sukkulentenszene nicht weiter verbreitet sind...


    Auch wenn nicht immer eine Rückmeldung kommt, freue ich mich über jeden einzelnen Aloen-Beitrag von dir! Muss auch mal gesagt werden! :thumbup:

    "Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

  • Ab in die neuen Töpfe mit dem jetzt obligatorischen Kieselgur-Zuschlag (die ockerfarbenen Partikel).

    Danke für die schönen Fotos und für die Erläuterungen. Du hast ja offensichtlich eine grosse Sammlung! Eine Frage stellt sich mir: welche Korngrösse des Kieselgurs setzt du ein? Ich habe nur ein paar Aloen und möchte das Kieselgur da in’s Substrat einmischen.