Ansonsten berserkere ich mich weiter durch meine Aloen-Sammlung, nach dem Motto "Aus die Laus". Bis dato bin ich nur noch bei einer Aloe imalotensis fündig geworden.
Beim "Zwerge" topfen (= Aussaaten der letzten beiden Jahre) ist zum einen festzustellen, dass einige Pflanzen schon ganz schön gewachsen sind, zum anderen, dass sich wohl nicht immer das entwickelt hat, was auf den Samentütchen draufstand.
Das hier z.B. sollte Aloe buhrii sein:
Aloe buhrii sollte allerdings allenfalls fein gezähnte bis ganzrandige Blattkanten haben. Bei dieser hier sind die Zähne recht deutlich
.
Das hier habe ich als Aloe ibitiensis (Madagaskar) ausgesät:
Die länglichen, linierten, schwach gezähnten Blätter (aktuell ca. 18 cm lang) und der stämmchenbildende Wuchs passen allerdings so gar nicht. Ich habe dann ein wenig im Buch von Castillon & Castillon (The Aloe of Madagascar, 2010) geblättert und bin auf Aloe albostriata gestoßen, die ebenfalls aus den Bergen um Ibity stammt (Zentralmadagaskar - offenbar ein Biodiversitäts-hot-spot für Aloen). Die Art soll viele Ausläufer treiben. Na, mal sehen, ob sich das bestätigt.
Das Pflänzchen musste mit Draht etwas gestützt werden.
Beste Grüße
Ingo
Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Sukkulentenforum"-Team.