Bei meinem Netz beträgt die Maschengröße ca. 1 mm, bei dir scheinen es knapp 2 mm zu sein. Laut Wikipedia haben Trauermücken eine Größe zwischen 1-7mm.
ich gehe mal davon aus, dass dein Netz genügend Schutz bietet.
Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Sukkulentenforum"-Team.
Bei meinem Netz beträgt die Maschengröße ca. 1 mm, bei dir scheinen es knapp 2 mm zu sein. Laut Wikipedia haben Trauermücken eine Größe zwischen 1-7mm.
ich gehe mal davon aus, dass dein Netz genügend Schutz bietet.
Hallo Tom und Markus,
Ich möchte Markus auf keinen Fall widersprechen, aber die 2 mm könnten möglicherweise doch etwas viel sein. Habe mein ZGH kürzlich gegen Trauermücken versucht zu sichern. Nachdem ich bei der letzten Aussaat durch die Biester einen kompletten Schaden erlitt (Totalausfall= alle Samenkörner wurden vernichtet), wollte ich dauerhaften Schutz gewährleisten. Hatte zuerst ein gröberes Netz (aus einem Aquariumkescher geschnitten) und von Außen verklebt. Nach Fertigstellung empfand ich die Maschenweite aber dann plötzlich als nicht mehr ganz so optimal und habe schließlich von Innen noch ein feineres Netz verklebt. Auf dem Foto sieht man beide Netze übereinander. Die Verdunstung ist glücklicherweise nicht eingeschränkt und funktioniert tadellos. Schau mal…
P.S. Die Maschenweite des oberen Netzes (schwarz) ist etwa 1,5 mm, die des unteren Netzes (weiss) vielleicht 0,5 mm …
Vielen Dank Euch Beiden!
Ich habe nicht nachgelesen, wie groß Trauermücken werden, ich vermute es handelt sich bei der Angabe um deren Körperlänge und nicht um ihre "Dicke". Bei mir es ist eher eine auf Beobachtung beruhende Vermutung, dass sie durch mein Netz hindurch schlüpfen könnten. Zudem habe ich eine interessante Beobachtung gemacht, die den Rahmen in diesem Thread vielleicht stark dehnt, bzw. die Info auch an anderer Stelle interessant sein könnte:
Auf der Arbeit hat eine Kollegin ihre große Pachira wegen eines super-starken Trauermückenbefalls mit einem Mittel, das Neem-Öl enthält behandelt (plus Gelbtafeln). Die Wirkung war fast unversehens da, es wurden sehr schnell, sehr viel weniger Fliegen. Bis jetzt, denn nun sind neue da, diese sind aber nur noch halb so groß! Das Neem-Öl soll die Larven am Häuten hindern, so dass sie in der zu engen Haut sterben sollten. Vielleicht waren einige Larven schon so weit entwickelt, dass sie zwar nicht mehr gewachsen sind, aber sich noch zum Vollinsekt entwickeln konnten? Auch die neuen Gelbtafeln zeigen wieder stärkeren Befall - mit kleineren Tieren. Angeblich sei das Mittel zur einmaligen Anwendung gedacht und ich bezweifle spätestens jetzt, dass das ausreichend ist.
Ich will damit nur erklären, dass Trauermücken auch durchaus viel kleiner sein können - und schlanker ![]()
Aber würden die Sämlinge durch ein Netz mit noch engeren Maschen überhaupt ausreichend Licht bekommen?
Liebe Grüße
vom TOM
Interessante Beobachtung, Tom !
Auf meinen Gelbtafeln sah ich immer neben adulten, auch sehr viel kleinere , junge Trauermücken. Diese hätten von der Größe her, auf jeden Fall durch 1-1,5 mm große Maschen gepasst!!
Aber würden die Sämlinge durch ein Netz mit noch engeren Maschen überhaupt ausreichend Licht bekommen?
Ich habe die LED Lichtleisten von Innen an den Plexiglasdeckel mit Hilfe von Saugnäpfen befestigt. 😉
Das Elektrokabel geht seitlich durch je eine Bohrung hinein. Außerdem befinden sich die Netze nur im Bereich der Lüftungsklappen. So ist gewährleistet, dass auch von Außen genügend Sonnenlicht hineinkommen kann.
Aber würden die Sämlinge durch ein Netz mit noch engeren Maschen überhaupt ausreichend Licht bekommen?
Bei meinem Netz (1mm), habe ich bisher keine negative Erfahrung im Bezug auf die Lichtdurchlässigkeit gemacht und ich kultiviere ausschließlich unter Tageslicht.
Diese hätten von der Größe her, auf jeden Fall durch 1-1,5 mm große Maschen gepasst!!
Theoretisch durchaus, aber sie landen meiner Vermutung nach auf dem Netz und müssten sich dann kopfüber durch das Netz zwängen, um die Substratoberfläche zu erreichen. ![]()
(...) Theoretisch durchaus, aber sie landen meiner Vermutung nach auf dem Netz und müssten sie dann kopfüber durch das Netz zwängen um die Substratoberfläche zu erreichen.
Wenn ich bedenke, wie sehr sich Fruchtfliegen anstrengen, um an unseren vermeintlich verschlossenen Bioabfall zu gelangen, oder die Getreidemotten, die sich sogar durch die "Fuge" zwischen Tupperdeckel und -dose hindurchquetschen, erwarte ich genau das. In dem Substrat kriechen die Trauermücken ja auch herum.
Eine kleine Anekdote aus meiner Kindheit auf dem Lande:
Wir hatten ein Fliegengitter in einem klappbaren Rahmen, um diesen in ein geöffnetes Fenster setzen zu können. Dieses Konstrukt war etliche Jahre alt und in einzelnen Maschen steckten verendete Mücken. Es hatten lediglich deren Köpfe durch die Maschen gepasst, die Hinterleiber waren zu voluminös. Das mögen Einzelfälle besonders hungriger Tiere gewesen sein, aber ich vermute, dass kleine Lücken, Spalten und Ritzen für Insekten auf ihrer Suche nach Nahrung oder geeigneten Plätzen für ihre Gelege keine Hindernisse darstellen.
(...) Auf meinen Gelbtafeln sah ich immer neben adulten, auch sehr viel kleinere , junge Trauermücken. (...)
Pachypod Ich mache kurz eine Anmerkung, die Du bitte nicht persönlich nehmen darfst, weil mir nämlich bei sehr vielen Menschen auffällt, dass sie kleinere Insekten für Jungtiere halten. Dies ist ja von den "höheren" Lebewesen auch gut bekannt, die Entwicklung junger Menschen, Katzen, Hunde, Pferde ... nimmt man ja auch viel bewusster wahr.
Viele Insekten schlüpfen aber aus Larven und das Vollinsekt ist dann jeweils so groß, wie es der Entwicklungs- und Gesundheitszustand der Larve zugelassen hat. Andere Insekten wie z. B. Wanzen oder Heuschrecken entwickeln sich durch Häutungen, aber da sind die Jungtiere in den meisten Fällen nicht flugfähig. Wenn Du also ein flugfähiges Insekt siehst, dann wird dies in den meisten Fällen "erwachsen" sein, egal ob es sich durch ein Larvenstadium entwickelt hat oder durch Häutungen.
Liebe Grüße
vom TOM
Bei einem handelsüblichen Moskitonetz von Ikea sind die Maschen 1x1mm und quadratisch. Aber was mir gerade noch eingefallen ist, man könnte das Netz doch mit einem Insektenspray das auch einige Zeit bei Kontakt noch wirkt (Ardap?) einsprühen und dann anbringen. Es gab vor Jahren so behandelte Moskitonetze zu kaufe.
Wenn jemand ein Stück Ikea Netzt braucht kann er sich bei mir melden.
Alles anzeigenWenn ich bedenke, wie sehr sich Fruchtfliegen anstrengen, um an unseren vermeintlich verschlossenen Bioabfall zu gelangen, oder die Getreidemotten, die sich sogar durch die "Fuge" zwischen Tupperdeckel und -dose hindurchquetschen, erwarte ich genau das. In dem Substrat kriechen die Trauermücken ja auch herum.
Eine kleine Anekdote aus meiner Kindheit auf dem Lande:
Wir hatten ein Fliegengitter in einem klappbaren Rahmen, um diesen in ein geöffnetes Fenster setzen zu können. Dieses Konstrukt war etliche Jahre alt und in einzelnen Maschen steckten verendete Mücken. Es hatten lediglich deren Köpfe durch die Maschen gepasst, die Hinterleiber waren zu voluminös. Das mögen Einzelfälle besonders hungriger Tiere gewesen sein, aber ich vermute, dass kleine Lücken, Spalten und Ritzen für Insekten auf ihrer Suche nach Nahrung oder geeigneten Plätzen für ihre Gelege keine Hindernisse darstellen.
Pachypod Ich mache kurz eine Anmerkung, die Du bitte nicht persönlich nehmen darfst, weil mir nämlich bei sehr vielen Menschen auffällt, dass sie kleinere Insekten für Jungtiere halten. Dies ist ja von den "höheren" Lebewesen auch gut bekannt, die Entwicklung junger Menschen, Katzen, Hunde, Pferde ... nimmt man ja auch viel bewusster wahr.
Viele Insekten schlüpfen aber aus Larven und das Vollinsekt ist dann jeweils so groß, wie es der Entwicklungs- und Gesundheitszustand der Larve zugelassen hat. Andere Insekten wie z. B. Wanzen oder Heuschrecken entwickeln sich durch Häutungen, aber da sind die Jungtiere in den meisten Fällen nicht flugfähig. Wenn Du also ein flugfähiges Insekt siehst, dann wird dies in den meisten Fällen "erwachsen" sein, egal ob es sich durch ein Larvenstadium entwickelt hat oder durch Häutungen.
Liebe Grüße
vom TOM
Das würde ja bedeuten, dass es sich bei dem geschilderte Befall mit Trauermücken gleich um mehrere, verschiedene Arten gehandelt haben muss. Auf den Gelbtafeln waren nämlich rückblickend unterschiedlich kleine, von etwa ca. < 0,5 mm bis verschiedentlich bis 1,5 mm große Mücken dabei…
Beste Grüße
Pachypod
Trude Vielen Dank für Deinen Tipp, aber vergiftete Insektennetze möchte ich nicht kaufen. Die Erfahrungen mit dem Neemöl sind gut, es muss sich bei einem Befall herausstellen, ob Kakteensämlinge eine Behandlung damit überstehen.
Pachypod Ich will verschiedene Arten nicht ausschließen, bezweifle dies aber und über einen besonderen Geschlechtsdimorphismus bei Trauermücken ist mir nichts bekannt (dass also die Geschlechter verschieden groß sind). Das müsste auch schon vorher auffallen und nach unseren Beobachtungen müsste sich dieses Geschlecht zu einer bestimmten Zeit vermehrt entwickeln. Ich glaube, die Entwicklung beider Geschlechter findet zeitgleich statt und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, gibt es weniger Männchen als Weibchen. Aber egal, wir sind schon tief drin im Off-Topic. Eine Vermutung möchte ich aber noch auf die unterschiedliche Größe (= unterschiedliche Arten?) wiederholen:
Das Vollinsekt wird immer so groß, wie es der Entwicklungs- oder Gesundheitszustand der Larve zulässt. Möglicherweise liegt es auch am abnehmenden Nahrungsangebot, dass nachfolgende Generationen kleiner werden? Ich weiß es nicht.
Beste Grüße vom TOM
Vielen Dank für Deinen Tipp, aber vergiftete Insektennetze möchte ich nicht kaufen.
Meinte ich auch nicht. Meine Idee war, das kleine Stück Netzt, das man in die Lüftungsöffnung des Zimmergewächshauses klebt, mit irgendetwas zu behandeln. Vielleicht mit Neemöl ![]()
Guten Morgen allerseits ![]()
keine Ahnung, ob das klappen könnte (ich denk da an Lichtdurchlass) aber wie wäre es mit Pollenschutzflies? Das hat extrem kleine Öffnungen und ist irgendwie beflockt..... da kommt, denk ich, nicht so schnell ein Insekt durch. Gibt's auch so als Meterware mit Klett wie Fliegengitter. Wie gesagt, nur so ne Idee.....
Ist auch noch spottbillig - nur Licht kommt da leider wenig durch.
Das Zeug nutz ich im Frühling zum Schattieren. In der prallen Sonne kommt da noch einigermaßen UV-Strahlung durch, aber für ne Indoor-Aussaat reicht's leider nicht.
Bei mir kommts als Unterlage in die Schalen fürs Katzengras....also Erde krümelt nicht durch
. Wie gesagt, ob da noch genügend Licht durchkommt..... keine Ahnung. Aberdas gibt's auch ohne Beflockung, nur mit sehr kleinen Gitterabständen. (Hab kurz gegoogelt: z. B. Pollenschutzgitter v. Schellenberg). Wahrscheinlich bekommt man sowas aber auch billiger
![]()
Guten Morgen allerseits
keine Ahnung, ob das klappen könnte (ich denk da an Lichtdurchlass) aber wie wäre es mit Pollenschutzflies? Das hat extrem kleine Öffnungen und ist irgendwie beflockt.....
Moin!
Vielen Dank für den Tipp, das Pollenschutzgitter von Schellenberg wirkt edel. Aber Pollen sind ja wirklich extrem klein und da vermute ich, wie auch Matthias, dass das durchdringende Licht im Innenraum für Kakteensämlinge nicht ausreichen könnte.
Ich warte nun auf die Lieferung des Netzes von Hornbach und werde Euch Bescheid geben.
Derweil ein Bild der keimenden Aussaat:
Rechts oben in der Ecke sind Samen von Neochilenia dimorpha, die mögen wohl noch nicht.
Liebe Grüße
vom TOM
…..Ich habe die LED Lichtleisten von Innen an den Plexiglasdeckel mit Hilfe von Saugnäpfen befestigt. 😉
Das Elektrokabel geht seitlich durch je eine Bohrung hinein. Außerdem befinden sich die Netze nur im Bereich der Lüftungsklappen. So ist gewährleistet, dass auch von Außen genügend Sonnenlicht hineinkommen kann.
Hallo Tom,
Ergänzend zu der o.g. Beschreibung sende ich noch ein Foto, auf dem die Installation der LED Leisten im Innenraum des ZGH zu sehen ist. Außerdem scheint gerade die Sonne so schön darauf 😉 Wie Du siehst, kommt auch zusätzliches Sonnenlicht hinein, allerdings in einem zu großen Abstand zum Fenster, sodass die UV-Strahlung auf dem Substratboden gleich Null ist. Dafür ja die LED -Leisten da…
Zusätzlicher Effekt ist die Innenraumtemperatur. Die LED‘s heizen durch ihre Wärmeabgabe das ZGH tagsüber (9-20 Uhr) auf 35 Grad, je nach Sonneneinstrahlung sogar bis 40 Grad auf. Nachts beträgt die Temp. 25 Grad.
Die Insektennetze befinden sich wie gesagt nur im Bereich der Lüftungsklappen. Leider löst sich das Klebeband innen etwas ab, bedingt durch die hohe Luftfeuchtigkeit in Kombination mit der Wärme. Ich werde das korrigieren durch einen Silikonkleber plus kleinen Plexiglasleisten…
Beste Grüße
Wow, das wirkt sehr professionell, ich nutze alte Plastikdosen
aber dafür wirst Du vermutlich erfolgreicher sein
…
Damit triffst Du (m)einen z.Zt. sehr wunden Punkt… Melde mich dazu später, bin gerade unterwegs …
So sieht übrigens ein Teil der gegenüber liegenden Fensterseite aus:
Damit triffst Du (m)einen z.Zt. sehr wunden Punkt…
Oh. "z.Zt. sehr wund"? Da bitte ich um Entschuldigung und bin auf Deinen Bericht gespannt. (Sprengen wie hier grad das Thema und werden zu sehr offtopic?)
Update ohne neue Bilder:
Das Tauchen der befüllten Aussaattöpfe in Schachtelhalmlösung sowie eine Dusche mit Schachtelhalmlösung nach ca. einer Woche hat das Verschimmeln einiger Sämlinge nicht verhindert. Ich habe zwei bis drei Mal am Tag für 15 - 30 Minuten gelüftet. Nun lasse ich den Deckel ab und werde weiter beobachten.
Beste Grüße
vom TOM