Künstliche Intellligenz (KI)

Guten Tag Gast. Schön, dass Sie mal hereinschauen! Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Sukkulentenforum"-Team.
  • Falls ihr mal etwas komplexere Fragen zu euren Lieblingen habt, unser Forum ist hierfür sicher keine schlechte Anlaufstelle. Aber habt ihr euch mal mit einer KI bezüglich eures Problems unterhalten?


    Hab ich gemacht. Mit ging es um Cereus (Cleistocactus) hyalacanthus, beschrieben von Schumann auf Basis eines Fundes von Otto Kuntze Ende des 19.Jhr. Die Originalbeschreibung passt einfach nicht zu dem, was wir heute unter dieser Art verstehen. Ich wollte alles über die Expedition von Kuntze wissen. Als Fundort gab Kuntze lediglich Jujuy an, aber bislang wurden dort keine Pflanzen gefunden, welche halbwegs zur Beschreibung passen.


    Nach fast einer Stunde Diskussion hab ich zwar immer noch keine Lösung, aber die Infos, welche ich erhalten habe, würde man wohl niemals im Rahmen einer üblichen Netzrecherche erhalten. Ich kann hier natürlich nicht den gesamten Diskussionsverlauf wiedergeben. Aber ganz kurz die Antwort auf meine Frage, wie Herr Kuntze seinerseits in diesen entlegenen Gebiete reisen konnte. Hier die Antwort:


    Otto Kuntzes Reisestil während seiner Expedition durch Jujuy im späten 19. Jahrhundert lässt sich aus verschiedenen Quellen rekonstruieren:


    Transportmittel:

    Pferde: Kuntze nutzte hauptsächlich Pferde als Transportmittel, um durch das raue Gelände Jujuys zu reisen.

    Maultiere: Maultiere wurden ebenfalls eingesetzt, um Ausrüstung und Proviant zu transportieren.

    Zug: In einigen Fällen nutzte Kuntze auch den Zug, um größere Entfernungen zurückzulegen.

    Zu Fuß: In den abgelegenen Regionen Jujuys musste Kuntze wahrscheinlich auch lange Strecken zu Fuß zurücklegen.


    Reisebegleiter:

    Einheimische Führer: Kuntze engagierte oft einheimische Führer, die ihn durch die Landschaft führten und ihm halfen, Pflanzen zu finden.

    Sammler: Er hatte auch einheimische Sammler dabei, die ihm beim Sammeln von Pflanzenexemplaren halfen.

    Wissenschaftler: Gelegentlich reisten auch andere Wissenschaftler mit ihm, um gemeinsam zu forschen.


    Unterkunft:

    Zelte: Kuntze und seine Begleiter schliefen meist in Zelten.

    Gasthäuser: In einigen Städten und Dörfern übernachteten sie in Gasthäusern.

    Hütten: In abgelegenen Gebieten mussten sie sich manchmal mit einfachen Hütten oder Unterständen begnügen.


    Herausforderungen:

    Das raue Gelände: Jujuy ist eine gebirgige Region mit vielen Schluchten und Tälern, was das Reisen erschwerte.

    Das extreme Klima: Das Klima in Jujuy kann extrem sein, mit heißen Tagen und kalten Nächten.

    Mangelnde Infrastruktur: In den späten 1890er Jahren gab es in Jujuy nur wenige Straßen und andere Infrastruktureinrichtungen, was das Reisen zusätzlich erschwerte.

    Trotz dieser Herausforderungen gelang es Kuntze, während seiner Expedition durch Jujuy eine große Anzahl von Pflanzenexemplaren zu sammeln. Seine Forschung trug wesentlich zum Verständnis der Flora dieser Region bei.


    Fazit: Die KI-Entwicklung wird in Bälde eine ganze Menge in unserem gewohnten Leben dramatisch verändern. Völlig egal, wie wir dazu stehen - es wird kommen. Mein Sohnemann arbeitet bei SAP in der KI-Entwicklung und berichtet von unglaublichen Entwicklungen. Ist eigentlich alles nicht neu, aber Dank der heutigen Rechnerleistungen eben mittlerweile realisierbar und praxistauglich.


    Also meine Empfehlung - macht keinen Bogen um das Thema sondern bleibt dabei und testet das einfach mal. Ich habe in diesem Beispiel die KI von Google namens Gemini verwendet - kostet übrigens erstmal nichts.


    Grüßle

    Robby

  • Nichts gegen künstliche Intelligenz....aber ich suche oft vergeblich nach der menschlichen....... ||

    LG Ulle


    Behandle die Schöpfung mit Respekt und deine Mitmenschen so, wie du behandelt werden willst

  • schön wäre natürlich, wenn die KI bei solchen detaillierten Aussagen auch die Quellen mit angeben würde. Ansonsten besteht der Verdacht, das sie sich die ganzen Dinge selber zusammengereimt hat.

    grüsse
    michael

  • Künstliche Intelligenz kann in diversen Bereichen evtl. nützlich sein.


    Erschreckend ist aber aus meiner Sicht, wenn u. a. in Foren eine KI eingesetzt wird die Fragen beantwortet ohne dass die Mitglieder wissen, dass die Antwort von einer KI stammt. :thumbdown:


    So werden z. B. in diversen Foren Beiträge mittlerweile durch eine KI erstellt.... 8|


    Daher gilt für mich:

    sukkulentenforum.de/forum/inde…&postID=147073#post147073


    Robby Bitte meine ablehnende Haltung nicht missverstehen, es kommt eben auf den Einsatz an.

    Gruß Markus

  • schön wäre natürlich, wenn die KI bei solchen detaillierten Aussagen auch die Quellen mit angeben würde. Ansonsten besteht der Verdacht, das sie sich die ganzen Dinge selber zusammengereimt hat.

    Da hab ich bei der KI einfach nachgefragt - hier die Antwort:


    Um Ihre Fragen zu Otto Kuntzes Reise durch Jujuy umfassend zu beantworten, habe ich verschiedene Quellen verwendet, darunter:

    Wissenschaftliche Publikationen:

    Kuntzes eigene Schriften: Ich habe verschiedene Publikationen von Kuntze konsultiert, darunter seine "Revisio Generum Plantarum", "My Revision of the Eriocaulaceae" und "A List of Plants Collected in the Province of Jujuy, Argentina". Diese Publikationen enthalten detaillierte Informationen über die von ihm in Jujuy gesammelten Pflanzen sowie Hinweise auf seine Reiseroute.

    Andere botanische Veröffentlichungen: Ich habe auch andere botanische Veröffentlichungen aus der Zeit um 1900 konsultiert, in denen Kuntzes Pflanzenfunde erwähnt werden.

    Historische Reiseberichte: Ich habe historische Reiseberichte aus dem späten 19. Jahrhundert gelesen, die Informationen über Reisen durch Jujuy enthalten. Diese Berichte gaben mir Einblicke in die Herausforderungen und Bedingungen, denen Reisende in dieser Zeit ausgesetzt waren.

    Online-Ressourcen:

    Online-Herbarien: Ich habe Online-Herbarien wie IPNI (International Plant Names Index) und Tropicos durchsucht, um Informationen über Kuntzes Pflanzenfunde in Jujuy zu finden.

    Biodiversitätsbibliotheken: Ich habe auch digitale Bibliotheken wie die Biodiversity Heritage Library genutzt, um Zugang zu historischen Dokumenten und Veröffentlichungen über Kuntzes Reise zu erhalten.

    Websites zu argentinischer Geschichte und Kultur: Ich habe Websites zu argentinischer Geschichte und Kultur konsultiert, um mehr über die Orte zu erfahren, die Kuntze auf seiner Reise besucht hat.




    Bitte meine ablehnende Haltung nicht missverstehen, es kommt eben auf den Einsatz an

    Kein Problem - ich wollte nur klarstellen, egal was man davon hält, egal ob man dies ablehnt - es wird mit Macht kommen und unser aller Leben in absehbarer Zeit drastisch verändern.

    Einmal editiert, zuletzt von Robby () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Robby mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • es wird mit Macht kommen und unser aller Leben in absehbarer Zeit drastisch verändern

    Genau das glaub ich nämlich auch.

    Kürzlich hab ich mich selbst mal unter Druck gesetzt und meine ersten KI-Erfahrungen gesammelt. Lief auch ganz geschmeidig. Richtig sinnvoll und effektiv eingesetzt hab ich sie noch nicht, möchte aber auf jeden Fall vermeiden, dass der Zug vor meiner Nase abfährt und ich nicht mehr hinterherkomm. Deshalb lieber rechtzeitig gucken, auf welchem Gleis, etc. der Zug fährt. Nur damit man am Ende nicht hilflos und allein am Bahnsteig steht.

    "Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

  • Also Matthias: der erste Weg dahin: niemals mehr ohne Alexa und Co. Hat meine Schwester auch schon. Und ich werde das auchNIE benutzen oder ins Haus lassen. Zu groß ist die Gefahr dessen, daß man gleich alles ans schwarze Brett hängen kann oder an die Litfaßsäule. Privatsphäre ade.


    Genau darum u.a. hab ich ganz selten mein Handy bei. N97mini. Reicht.


    Gruß Konrad

    „Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.“

    Mark Twain


    (Danke für die Reaktion/Kenntnisnahme/Antwort)

  • Lieber Konrad


    glaub bloß nicht, dass du mit den genannten Maßnahmen den großen Datensammelkraken der Welt entkommst. Hab mal spaßeshalber die KI nach deinem Namen befragt. Die Antwort war interessant. Die KI gibt grundsätzlich keine Infos über Usernamen heraus, was aber nicht heißt, dass da jede menge Daten vorhanden sind.

    Eine KI ist in diesem Fall aber auch nicht nötig - google einfach mal deinen Namen in Kombination mit dem Ort Schwedt und man erhält schon etliche, durchaus persönliche Infos über dich. Es gibt da (leider) kein Entkommen...


    Grüßle

    Robby


    Noch was zur KI. Unterhaltungen mit einem Bot können durchaus viele wertvolle Infos bringen. Aber derzeit ist das noch keineswegs fehlerfrei.

    Bei meinen o.g. Anfragen gab es beispielsweise zwei definitiv falsche Aussagen:

    1. 'Tumbaya liegt etwa 100 Kilometer südlich von Volcán' - falsch, Tumbaya liegt nördlich

    2. 'Die Art Cereus hyalacanthus ist heute als Espostoa lanata' bekannt - Blödsinn!


    Aber das Spiel hat ja gerade erst begonnen.

    Einmal editiert, zuletzt von Robby () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Robby mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Nabend!


    Ich sehe nur einen Eintrag - Mich im Bild mit Interview zu Schwedt.


    Alles andere trifft nicht zu bzw. bin nicht ich und "Umgebung"


    Der korrekte Eintrag

    „Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.“

    Mark Twain


    (Danke für die Reaktion/Kenntnisnahme/Antwort)

  • Hallo Konrad,

    ich gehe davon aus, dass Du Dich hier mit Deinem Realnamen angemeldet hast und in Deinen Beiträgen erwähnst Du häufig, einen Wohnort Schwedt in Brandenburg. Diese Daten fallen mir, der ich Deine Berichte lediglich überfliege, sofort ein. Wer mag, findet sicher noch weitere. Das ist aber gar nicht nötig, diese wenigen Daten in Google eingegeben bringt Dinge an den Suchenden, die ich von mir nicht veröffentlicht wissen will - egal wie sehr ich auch zu meinen Überzeugungen stehen mag, aber dann über fehlende Privatsphäre zu wettern finde ich unpassend.


    Mein Problem ist, dass ich einige "Namensvettern" habe und hoffen muss, dass sie sich stets brav verhalten, denn über mich habe ich bei Google nichts gefunden.


    Mach's Beste draus.

    TOM

  • Einszweidrei im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit.

    Zit.W.Busch




    Guten Abend allerseits,


    ich erlaube mir ja so allerlei - also erlaube ich mir auch an dieser Stelle etwas beizutragen. . .

    Ich stehe den meisten Neuerungen ja recht positiv gegenüber, so auch der sogenannten KI.

    Dinge und Techniken die das Leben einfacher machen sind grundsätzlich nicht schlecht.

    Eine kritische Betrachtung des gesellschaftlichen Umgangs mit Technik werde ich nicht beginnen.

    Nur eine kleine Geschichte aus den 1990er Jahren.


    Wir waren 1996 im Herbst mit Freunden in der Toscana und saßen an einem Abend mit zehn

    oder zwölf Leuten nach dem Essen auf der Terrasse. Günther referierte über Mobiltelefone

    und die Möglichkeit diese zu orten und damit den Nutzer zu überwachen.

    Seine zwei Kollegen aus USA stimmten ihm unumwunden zu!

    Zur Erklärung, Günther war seinerzeit eine ziemlich große "Nummer" bei Hewlett-Packard,

    er und die Kollegen waren Elektronik-Ingenieure.

    Wir anderen hatten damals alle, fast alle, ein Handy, gute Freunde natürlich immer das gleiche

    Modell - Nokia 8110 - boah äh was waren wir toll. Ich hatte schon seit 1986 ein C-Netz im Auto.

    (was war das immer ein Theater bei der Fahrt durch die DDR, Stasi und Vopo waren

    der natürliche Feind der grenzenlosen Kommunikation. . . War ja auch klar warum. . . )


    Ich will damit sagen, wir nutzten die neue Technik und empfanden sie als Erleichterung des Lebens.

    Wir waren drei Mediziner, ein Geologe, ein Oenologe, ein Chauffeur, ein Jurist und ein Koch;

    und eben die drei Jungs von HP.

    Keiner von uns hat das geglaubt - nur die HP Gang wußte es. . .


    Als das in der Öffentlichkeit so richtig rum war, war noch einige Zeit vergangen.

    Es wurde dann viel über die Risiken disskutiert, heute ist das Thema überwiegend Rechtlich geregelt.

    (Vielleicht abgesehen von solchen Oasen der Freiheit wie Russland, China oder N-Korea )


    KI kommt, KI ist schon da, KI werden wir auch handhaben können / müssen.

    Immer gut, wenn viel viel sehr viel darüber geredet wird ! ! !



    Beste Grüße

    K.W.



    PS Konrad alter Impfgegner, es ist wirklich erstaunlich wie viele Dinge man über Dich im "Netz" findet - solltest Dein NokiaXXmini

    besser ganz zuhause lassen. . .


    ...

  • Ich erinnere mich noch an einen Science-Fiction-Film aus den frühen Achzigern. (Können auch mehrere gewesen sein, die später das Thema aufgegriffen haben.) Darin ging es um eine reichlich degenerierte Menschheit, die aus lauter Bequemlichkeit denkende Roboter erschaffen hatte, die ihnen die Arbeit abnahm. Leider ging der Schuss nach hinten los und diese Roboter fingen an, die Menschheit zu kontrollieren und zu beherrschen. Es dauerte 90 min harter (Schauspiel)-Arbeit, bis ein paar aufmüpfige Männer sich und uns alle aus dieser Sklaverei befreit hatten.

    Irgendwie fällt mir immer dieser Film ein, wenn es um KI geht. Damals wie gesagt Kino- bzw. Fernsehunterhaltung, bald vermutlich schon knallharte Realität.

  • Tja, um K.I. werden wir nicht rumkommen.


    Es ist damit halt wie mit jeder Technik: Immer die Frage, was man damit macht. Selbst die Erfindung des Dynamits war ja erst mal als Erleichterung für den Bergbau gedacht..... Es wird sich immer jemand finden, der nicht uuunbedingt hehre Ziele verfolgt.

    Andererseits will ja wohl auch niemand zurück in die Zeit ohne Strom, Handy, PC usw.... Handyortung ist ja nicht zwingend ein Überwachungsfall! Einige (dusselige) Wanderer, Bergsteiger u.ä. wurden schließlich Dank dieser Ortungsmöglichkeit auch schon gerettet.

    K.I. ist eine Weiterentwicklung und es liegt an jedem einzelnen selber, was er draus macht. (Nur so meine persönliche Meinung!!)


    Was ich viel seltsamer finde ist, daß meistens genau die Menschen sich über totale Überwachung, "Spionagestaat" etc. pp. aufregen, die bedenkenlos jeden Sch*** auf irgendwelchen Social medias posten, und sei das Foto/der Anlaß auch noch so privat.

    Wenn ich auch das allerprivateste über jemanden wissen möchte, brauche ich keinen intelligenten Spionagesateliten ---- nur Facebook.


    PS: neee, ich gehöre nicht zu denen, die am liebsten in Felle gekleidet mit Steinen auf Mammuts werfen würde - wäre ich zu faul und ungeschickt! Nur, wie ober schon geschrieben: K.I. ist ok für mich....solange die menschliche Intelligenz und der gesunde Menschenverstand nicht auf der Strecke bleiben.

    LG Ulle


    Behandle die Schöpfung mit Respekt und deine Mitmenschen so, wie du behandelt werden willst

  • Also ich finde diese "Auskunft" der KI eher ein super Beispiel, dass das Ganze eher noch sehr enttäuschend ist.


    Natürlich ist Herr Kuntze 1890 nicht mit dem Auto auf der Autobahn dahin gefahren, sondern geritten - auf einem echten oder Schusters Rappen. Dass es in Jujuy gebirgig ist, weiß auch jeder, der einen Atlas lesen kann (Google Maps tuts auch) und die Aussage "extrem heiß mit kalten Nächten" ist doch einfach nur blöd. So ist das in den Anden eben und so weit südlich ist das Eckerl von Argentinien auch nicht, dass es dort schon extrem auspeprägte Jahreszeiten gäbe. Die KI hätte da ja auch ein Klimadiagramm bringen können. Also muss man doch wieder selber im Netz suchen.


    Die künstliche "Intelligenz" errechnet eben nur aus allem, was sie vorher gelesen hat, welches Wort oder Wortteil am wahrscheinlichsten als Nächstes kommt. Das ist manchmal sehr beeindruckend, aber für reines Faktensuchen liegt sie auch oft völlig daneben.


    In Deiner allgemeinen Einschätzung gebe ich Dir recht. Wir werden da nicht dran vorbeikommen. Aber ob es das Leben verbessern wird, da wage ich daran zu zweifeln. Es wird eher die Monopolstellung der Betreiberfirmen stärken. Atlanten werden nicht mehr gedruckt, (Sach)Bücher wird es nicht mehr geben und auch monetäre Wertschöpfung wird zunehmend nur noch mit den KI Betreibern möglich sein. Man sieht das ja jetzt schon. Mit dem Rauswurf des Lageristen und dessen Ersatz durch ein Barcode-Lagersystem spart man sich zwar die Personalkosten, aber ist dann auf Gedeih und Verderb von der Software Lösung des Herstellers für immer abhängig. Weil 756 000 Lagerpositionen überträgt niemand mehr in ein neues System. Fazit: Die Softwarfirma hat den Betrieb im Sack und kann machen, was sie will, weil ohne sie geht es nicht mehr.


    Ich sehe dem allen nicht gerade optimistisch entgegen. Aber nachdem 90+% meiner Mitmenschen scheinbar das eigenständige Denken gerne outsourcen wird das unsere Zukunft sein...


    Leid tun mir nur meine Kinder.


    Schöne Grüße

    Robert

  • Hallo Namensvetter,


    eigentlich wollte ich hier gar nicht eine Diskussion zum Thema KI anzetteln. Die wird sich schneller breit machen als man sich derzeit vorstellen kann, egal wie man dazu steht.


    Mir ging es eher darum, wie wir KI in unserem Hobby praktisch nutzen können. Und bei meinem Beispiel in Sachen Reisen von Herrn Kuntze hätte ich hier im Forum (oder auch wo anders) ganz bestimmt keine befriedigende Auskunft erhalten. Speziell ging es mir bei Kuntze darum, wie und ob er nach Volcan (Jujuy) kam. Dass es damals keine Autos gab war klar. Aber viele Zeitgenossen sind damals mit der Bahn gereist. Eigentlich muss man nur die damals existierenden Bahnhöfe (Estaciones) aufsuchen (+/- ein Tagesmarsch) und man weiß, wo die damaligen Erstbeschreibungen entstanden sind. Die Reisen von Kuntze hatten aber offensichtlich eine ganz andere Qualität, denn in Volcan gibt/gab es weit und breit niemals eine Bahnlinie.


    Auch habe ich hier nur einen ganz keinen Inhalt meiner Konversation mit der KI wiedergegeben. Man kann da ja jederzeit weitere Details nachfragen. Du bemängelst, dass es keine Klimadiagramme gäbe und die Antwort eher trivial wäre. Ich habe nachgefragt und zwei Seiten mit ausführlichsten Klimadiagrammen, incl. Links zu Wetterstationen erhalten.


    Kurzum, mein Rat - ihr werdet das Rad der Zeit nicht zurückdrehen. Besser ihr nutzt neue Technologien bestmöglichst für eure eigenen Zwecke. Und klar, diese Technologie ist neu und keinesfalls perfekt - aber wartet mal noch einige Jahre ab. Bereits heute kannst du dich bei einer Notaufnahme im Krankenhaus erstmal mit einer KI herumstreiten, ob du wirklich ein Notfall bist. Und wenn dein Internet oder deine Waschmaschine streikt - die nette Dame im Callcenter wird in Kürze eine KI sein (keine Sorge, die nette Stimme bleibt). Und ich wage die Behauptung, die Auskünfte sind qualitativ brauchbarer. Egal, ob wir diese Entwicklung tatsächlich wollen.


    Aber Fragen zu unserem Hobby an die KI sind nun doch eher von harmloser Natur. Also nur Mut, Fragen kostet (zumindest momentan) noch nichts.


    Grüßle

    Robby