Moin!
Bitte entschuldigt, ich bin zu faul, träge, gar gekocht um selbst zu recherchieren. Einige von Euch bestäuben selber und können mir meine Frage sicherlich schnell beantworten:
Meine Frage richtet sich nicht danach, was biologisch passiert, sondern wie ich die Biologie austricksen kann, gerade in Bezug auf selbstbestäubende Arten.
Hieraus schließe ich, dass es sinnvoller scheint, den Pollen der sicher selbstbestäubenden Pflanze auf die Kreuzungspflanze zu bringen.
Bei mir trägt der Notocactus mammulosus jedes Jahr Früchte und die Saat ist keimfähig. Ich bin sicher, dass er selbstbestäubend ist, auch wenn gelegentlich Kreuzungspartner zeitgleich blühen.
Parodia sanguiniflora hatte bislang noch nie Früchte, auch wenn dort die Bestäuber sicherlich nicht untätig waren (ich sehe sie aber eher in den gelben Blüten).
Gehe ich recht in der Annahme, dass die Saatgewinnung erfolgreicher wäre, wenn Pollen vom Noto auf die Parodia käme?
Die Verwandtschaft müsste doch eng genug für eine Befruchtung sein, oder?
Es dankt herzlich
der TOM
Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Sukkulentenforum"-Team.