OK, so viel zur Theorie, vielen Dank. Das heißt praktisch:
Würde Stefan 3 Eimer Wasser mit 20°C zwischen die Kerzen in seinem GWH stellen, dann ...
... hat das Wasser keinen messbaren Einfluss auf die Temperatur?
Liebe Grüße
vom TOM
Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Sukkulentenforum"-Team.
OK, so viel zur Theorie, vielen Dank. Das heißt praktisch:
Würde Stefan 3 Eimer Wasser mit 20°C zwischen die Kerzen in seinem GWH stellen, dann ...
... hat das Wasser keinen messbaren Einfluss auf die Temperatur?
Liebe Grüße
vom TOM
Naja, er müsste halt mehr oder weniger stündlich das Wasser wechseln. So lässt sich Schlaf definitiv nicht organisieren...
Vorsicht, dass du dich nicht mit den Einheiten verhädderst. Watt (W) ist die Leistung, Wattstunden (Wh) die Arbeit. Oder anders: Watt ist das, was grundsätzlich an - in diesem Fall - Wärmepotential existiert, Wattstunden ist das, was in einer Stunde abgegeben wird.
Eine Kerze brennt ja tatsächlich relativ lange, der Eimer Wasser ist halt irgendwann Eis und zwar abhängig von der Umgebungstemperatur. Ist es kälter, dann ist das Ding halt auch schneller Eis und gibt nix mehr ab. Eine kurze, große Wärmeabgabe bringt halt auch nix, wenn dann nix mehr nachkommt.
Vorsicht, dass du dich nicht mit den Einheiten verhädderst. Watt (W) ist die Leistung, Wattstunden (Wh) die Arbeit. Oder anders: Watt ist das, was grundsätzlich an - in diesem Fall - Wärmepotential existiert, Wattstunden ist das, was in einer Stunde abgegeben wird.
Eine Kerze brennt ja tatsächlich relativ lange, der Eimer Wasser ist halt irgendwann Eis und zwar abhängig von der Umgebungstemperatur. Ist es kälter, dann ist das Ding halt auch schneller Eis und gibt nix mehr ab. Eine kurze, große Wärmeabgabe bringt halt auch nix, wenn dann nix mehr nachkommt.
Ja, das ist alles berücksichtigt. Und bitte genau lesen. Meine Aussage ist, dass ein Eimer Wasser, der von 20 °C auf 5 °C abkühlt, so viel Energie abgibt wie ein Grablicht, das fünf Stunden brennt. Wie lange der Eimer zum Abkühlen braucht, steht nirgendwo, denn das zu berechnen, wäre ungleich schwieriger (warum das so ist, würde jetzt hier zu weit führen).
Ich werde im Sommer einen Stromanschluß rüberlegen.
Dann kann ich mit Thermostat und Heizkabel direkt auf dem rechten Hochbeet arbeiten.
Die Kerzen funktionieren zwar auch, aber dass acht brennende Kerzen bei Minustemperaturen
eine derartige Menge an Kondenswasser erzeugen, hätte ich nicht erwartet.
Gruß Stefan
Naja, er müsste halt mehr oder weniger stündlich das Wasser wechseln...
Ich bezweifle, dass Wasser mit einer Temperatur von 20°C so schnell durchgefroren sein könnte (kommt halt auf die Außentemperatur an, zwischen den Kerzen wäre es sicherlich wärmer). Ich hatte vermutet, es könnte reichen, mehrere Eimer vorm Schlafengehen zwischen Kerzen zu stellen und nach dem Aufstehen gegen "warme" Eimer auszuwechseln.
dass acht brennende Kerzen eine derartige Menge an Kondenswasser erzeugen, hätte ich nicht erwartet.
Mmm, die wiegen je 500 g, wenn du die vollständig abbrennst (ich lasse ein paar Rechenschritte aus) bilden sich daraus unter anderem 4,5 kg Wasser.
Bevor ich mir die Aufstellerei, Schlepperei UND Rechnerei antun würde, wäre ich auch bei Stefan: Stromanschluß und Feierabend.
Ich dachte an Soforthilfe für diesen Winter. Aber das ist ja nun eh hinfällig, bringt ja nix. Hatte ich mir falsch gemerkt.
Propangaslampe? ...würde mir so als Nicht-Physiker einfallen... ![]()
Die verursacht ebenfalls viel Kondenswasser.
Leider.
Gruß Stefan
Kondenswasser.
Innen oben an den Stegplatten - natürlich weit weg von den Kerzen - Stofflappen aufhängen wird wohl auch eher ne seltsame Idee sein, oder? ...Vielleicht könnten die das Wasser über Nacht aufnehmen?
Wahrscheinlich sind die Ideen nicht sehr hilfreich, schon mal Sorry..... ![]()
beim Verbrennen von Kohlenwasserstoffen entsteht Wasser.
Wenn du bis Temperaturen von -5°C das Gewächshaus offen lässt, müsste doch eigentlich genug Wasser (Luftfeuchtigkeit) aus dem Gewächshaus rausgehen, dass dann durch die Kerzen nicht mehr so viel Kondenswasser entsteht ![]()
Oder liegt das schlicht an der punktuellen Erwärmung und Abkühlung? Ich habe im Winter null Probleme mit Kondenswasser im Gewächshaus - mittlerweile. Nach dem Einzug und der Restfeuchte im Betonboden hatte ich damit schon noch Probleme, der Boden ist aber mittlerweile durchgetrocknet.
Da dieses Hochbeetgewächshaus kein Fundament benötigt, hatte ich Bedenken wegen winterlicher Bodenbewegungen bei starkem Frost.
Zumal ich nur die Humusschicht entfernt und den knüppelharten Lehmboden darunter eingeebnet habe.
Deshalb hab ich die Ausrichtung des Hauses immer wieder kontrolliert. Eine billige Wasserwaage stand durchgehend am Hochbeet, um Veränderungen sofort zu bemerken.
Aber bis jetzt tut sich nichts. Das Haus hat nach wie vor zwei Zentimeter Gefälle in Richtung der
Regenrinnenabzugslöcher.
Ich bin zufrieden.
Gruß Stefan
Hallo Stefan,
knüppelharter Lehmboden ergibt offenbar ein gutes Naturfundament
. Dein Projekt erinnert mich daran, mein Gewächshausprojekt in meinem Handtuchgarten wieder aufzunehmen. Der Untergrund hier ist die schiefe Münchner Schotterebene, da würde ich schon ein Fundament anpeilen. Größter Grübelpunkt für mich ist, ob ausreichend Licht / Sonne am geplanten Standort vorhanden ist - eine nahe Linde schattet im Sommer doch sehr.
Beste Grüße
Ingo
Andererseits musst du dich dann auch nicht mehr um Beschattung kümmern.
Meine wenigen Aloen stehen in meinem Gewächshaus irgendwo unter den Tischplatten, weil sie es sonst viel zu sonnig hätten. Die Haworthien hätte ich fast verloren, weil ich die in der vollen Sonne vergessen hatte.
Ja, das ist auch ein wichtiger Aspekt, gerade sehr kleine Häuser heizen sich blitzschnell auf. Der „Grübelpunkt“ wurde soeben sehr viel kleiner
.
Beste Grüße
Ingo
Gern geschehen