• Moin!

    Wie hier gezeigt, besitze ich seit Mai 2024 eine Faucaria tuberculosa. Lange Zeit hatte ich keine "Mittagsblumen", da mir diese stets nach ein oder zwei Wintern eingingen. Ich befürchte, es ist schon wieder passiert:

    Sie erscheint mir nicht einfach nur "welk", da sie bei ca. 5°C nicht gegossen wurde, sondern "faul".

    Da sie im letzten Herbst noch spät geblüht hat, stand sie bis Dezember im sonnigen Wohnzimmer und hat sicherlich auch etwas Wasser bekommen. Ich befürchte, es war zu viel Feuchtigkeit im Topf als ich sie ins Winterlager gestellt hatte.

    Ich habe dem Impuls widerstanden, die intakten Triebe abzutrennen und einen Bewurzelungsversuch zu unternehmen. Ich habe lediglich etwas gegossen und die Pflanze warm gestellt.

    Was hättet Ihr getan?

    Es dankt Euch für Antworten
    der TOM

  • Die blühen ja immer so spät. Waren vielleicht noch Blütenreste dran, die anfingen zu faulen?

    Ansonsten hätte ich schon gesundes Zeug entfernt und bewurzelt.

    "Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969

  • Hallo Matze,

    vielen Dank für Deine Einschätzung. Die Blütenreste habe ich nicht vollständig entfernen können, die saßen sehr fest und tief im Scheitel, ich wollte nichts kaputt machen. Ich habe wenig Erfahrung mit Faucaria &Co., lassen sich deren Blütenreste und Samenstände schon gleich nach der Blüte entfernen?

    Liebe Grüße
    vom TOM

  • Moin TOM,

    nach meiner Erfahrung lassen sich die Blüten nicht sauber entfernen, da gibt es keine Sollbruchstelle. Ich warte immer, bis die Blüte komplett vertrocknet ist und schneide sie dann mit einer spitzen, leicht gezahnten Schere möglichst tief ab. Deine Faucaria sieht leider nicht gut aus - Kernfäule womöglich. Die sollte aus dem Topf genommen werden. Vielleicht kannst Du aus dem Spross in der Mitte ggf. einen Notsteckling schneiden und neu bewurzeln.

    Beste Grüße
    Ingo

  • Hi Tom,

    eigentlich würde ich sie komplett austopfen, alles abmachen, was trocken oder faul aussieht (natürlich nur, wenn die Wurzeln noch brauchbar wirken), ein paar Tage abrocknen lassen und rein mineralisch neu einsetzen.

    Vor ein oder zwei Jahren habe ich mal eine in ner Gärtnerei (haaahaaa...) geschenkt bekommen, weil die auch so elend aussah und eigentlich auf den Kompost gewandert wäre. Inzwischen ist sie schon richtig schön und blüht auch.

    Also nen Versuch isses doch wert, oder?

    LG Ulle

    Behandle die Schöpfung mit Respekt und deine Mitmenschen so, wie du behandelt werden willst

  • Gut! Vielen Dank! Ich werde sie gleich aus dem Topf holen und schauen, was entfernt werden kann - und ob der verbleibende Rest überlebensfähig sein könnte.

    Liebe Grüße

    vom TOM


    Ok, das war's. Wurzelläuse! Schon wieder! ||

    Einmal editiert, zuletzt von TOM.69 (21. März 2026 um 16:19) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von TOM.69 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Liebe Ulle,

    nicht minder herzlos entsorge ich befallene (gängige, leicht zu beschaffende, nicht besonders alte) Pflanzen samt Substrat.

    Für den Erhalt meiner restlichen Sammlung werde ich diese Saison den Kampf gegen die "Windmühlen" wieder aufnehmen :cursing:

    Liebe Grüße
    vom TOM