Verwendet ihr ausgesiebten Substrat-Sand?

  • Da ich aus geliefertem Substrat immer den ganz feinen Sand aussiebe, sammelt sich der allmählich an. Einen Teil davon werde ich der Neupflanzung meiner winterharten Opuntien beimischen.

    Und da ich gerade auf meine Keimlinge gucke: ein paar Töpfchen bekommen eine Moos-Schicht. Jetzt wäre mein Gedanke, die mit dem Sand abzudecken und so vielleicht einzudämmen.

    Was meint ihr: bringt das was? Oder gibt es andere, bessere Verwendungsmethoden für den Sand?

    LG Ulle

    Behandle die Schöpfung mit Respekt und deine Mitmenschen so, wie du behandelt werden willst

  • Die Abdeckung der Moos-Schicht mit Sand bringt vermutlich nichts. Da hilft nur das Moos mit Pinzette, Zahnstocher etc. vorsichtig zu entfernen.

    Eventuell den Sand im Garten verteile, bzw. herkömmlicher Blumenerde untermischen.

    Aber aus welchem Grund siebst du den Sand denn überhaupt aus?

    Gruß Markus

  • Da hilft nur das Moos mit Pinzette, Zahnstocher etc. vorsichtig zu entfernen.

    Jepp, das mach ich schon. War nur der Gedanke, das lästige Zeug zu "ersticken" unter Sand.

    Aber aus welchem Grund siebst du den Sand denn überhaupt aus?

    Weil er a) ständig unten aus den Töpfchen rieselt und Sauerei macht :rolleyes: und b) weil ich schon Keimlinge/Setzlinge umgetopft habe, an deren _Wurzeln der (Verzeihung) Mist total verklumpt war und regelrecht die Wurzeln einbetoniert hat.

    Wenn ich größere Pflanzen umtopfe, nehm ich das Substrat wie's grade kommt, aber bei meinen Kleinen hat sich der Sand als ungünstig rausgestellt.

    LG Ulle

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  • Ja, das wäre auch ne Möglichkeit :thumbup:. Und vielleicht hilft das ja auch ein wenig gegen Moos und/oder Schimmel?

    LG Ulle

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  • Gegen Moos und Schimmel helfen nur gute Belüftung und regelmäßiges Abtrocknen der obersten Schicht.

    Wie ich immer wieder schreibe: Ich säe erst Mitte / Ende Mai aus, meine Saatschalen stehen offen im GWH, werden jeden Abend gegossen. Tagsüber trocknet die Substratoberfläche ab -> kein Schimmel, quasi kein Moos, trotzdem sehr gute Keimquoten. Im Habitat liegen die Samen ja auch nicht wochenlang im Wasser.

    Vorsicht: ich habe eine Trichose!

  • Tja, das ist mit den Anzuchthäuschen bissl Jonglieren.... Feuchtigkeit brauchen sie ja zum Keimen, klatschnass ist auch nix. Also nehm ich jeden Tag für ein paar Stunden die Deckel runter. Das betüddeln geht natürlich nur bei übersichtlichen Mengen. Ansaaten im Sommer auf dem Balkon hab ich versucht, aber die trocknen da brutal schnell aus. Oder es schmuggelt sich Vogelfutter mit rein (hab auch schon aus Versehen Weizen oder Hanf "gezüchtet"....gggg).

    LG Ulle

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  • Gestatten: Die Frau mit dem Hau :rolleyes: oder : wie beschäftige ich mich, wenn ich eh nur rumsitzen kann....gggg

    Meine Neulieferungen an Substrat lasse ich immer abtrocknen und fülle dann in Eimer um. Und einmal im Jahr tu ich es mir an und siebe das Ganze auch noch. Jetzt hab ich Sand (der geht als Beimischung zu den Winterharten auf die Terrasse), sehr feine Körnung (für Neuansaaten und zum Anhäufeln) und "normalfeines" Substrat bis ca 5 oder 6 mm Körnung. Also für jede(n) KuaS was dabei.

    PS: ansonsten bin ich normal...ggg :D - glaub ich ;)

    LG Ulle

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  • Du siebst den Feinanteil raus, ich setze sogar noch welchen zu. Jeder hat seinen Hau:)

    Gruß Stefan

    'Leute, des wichtigste im Leben is doch a Kaktus''
    Alfons Laußer, im April 2001

  • Der Feinanteil - sprich Sand - wird die Tage untergemischt in das relativ grobe Substrat für die neue Wanne auf der Terrasse. Die Winterharten wollen mehr Platz und denen tut der Sand ganz gut als Wasserspeicher, da es im Sommer schon ziemlich heiß wird an der Südwand. Wie gesagt, bei großen/größeren Pflanzen nehm ich den schon mit rein, nur bei meinen vielen Zwergen mag ich den nicht.

    LG Ulle

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