Beiträge von WoBo

    ... daß Paraffin großflächig für die Epidermis der KuaS nicht gut ist.

    Ist mir so nicht bekannt. Soweit ich weiß, sind Crassulaceen da empfindlich, und man sollte es nicht bei Pflanzen anwenden, die eine dickere Wachsschicht haben - wobei ich nicht weiß, ob das evtl. "nur" optische Gründe hat.

    Chemische Keule am Fensterbrett halte ich für eine richtig schlechte Idee. Die Wirkstoffe gasen ja über einen längeren Zeitraum aus und landen so in der Raumluft.

    Bis neulich
    Wolfgang

    Eigentlich sollten die bei einer derart hohen Luftfeuchtigkeit wie sie seit 3 Tage herrscht, eingehen. :evil:

    3 Tage feuchte Luft reichen natürlich nicht aus. Zum einen gehen die "lieben Tierchen" dadurch ja nicht direkt ein, sie mögen das nur nicht. Zum anderen legen sie Eier, und wenn der Nachwuchs nach ein paar Tagen schlüpft und die Luft wieder trocken ist, geht das Spiel eben wieder von vorne los.

    Auch mit chemischer Keule wirst Du nur kurzfristig Erfolg haben, solange Du die generellen Bedingungen bei Dir nicht änderst: Die Spinnmilben kommen bei uns in der freien Natur vor, d. h. solange Du ihnen ein attraktives Buffet mit für sie angenehmer Atmosphäre bietest, werden sie da wieder vorbeikommen.

    Was ich noch nicht ganz nachvollziehen kann: Welches Problem hast Du mit Paraffin? Du schreibst, dass Du ein Neudorff-Produkt mit Paraffin besitzt, aber anscheinend nicht eingesetzt/versucht hast, oder habe ich das falsch verstanden?

    Bis neulich
    Wolfgang

    Zu Gym. andreae gibt es weder eine Varietät "roseaflorum" noch "roseiflorum" (was sprachlich korrekt wäre). Die weiß- bis hellrosafarbenen Blüten beziehen sich auf Formen wie z. B. Gym. andreae subsp. carolinense, die mal zu Gym. andreae gestellt wurden, aber wohl zu Gym. bruchii gehören.

    Die Wuchsform von Gym. andreae ist übrigens meist flach und dick, das würde also noch passen. Nur die Jugendform ist schlanksäulig, wobei es unter den (überflüssigen) Namen Gym. doppianum und Gym. andreae var. fechseri Pflanzen gibt, die diese Jugendform sehr lange behalten.

    Kurz gesagt: DIe hier vorgestellte Pflanze ist wunderschön, aber ziemlich sicher eine Hybride - womit auch immer.

    Bis neulich
    Wolfgang

    Bei Euphorbien enstpricht jeder Staubfaden oder Griffel einer einzelnen Blüte. Ohne Makroeinstellung wird das also mit entsprechenden Fotos nichts ... In Bild 3 sind immerhin vertrocknete Staubfäden in den bereits verwelkten Blütenständen sichtbar; die übrigen Fotos sind entweder völlig unscharf oder mit zu großer Entfernung aufgenommen.

    Bis neulich
    Wolfgang

    Vergiss Anderson, jedenfalls in Bezug auf Gymnos! Der Name Gym. leeanum ist - aus welchen Gründen auch immer - für lange Zeit auf Pflanzen aus Uruguay verwendet worden, also aus der Verwandtschaft von Gym. uruguayens / "netrelianum". Andersons Beschreibung inkl. des Fotos einer stark sprossenden (!) Pflanze entsprechen dieser falschen Identifikation, und es ist auch bemerkenswert, dass er sich bei der Angabe "Heimat: Argentinien" ausdrücklich auf Detlev Metzing beruft.
    Davon abgesehen zeigt er für Gym. gibbosum eine gelblich blühende Pflanze (oder das Foto ist im Abendlicht aufgenommen worden ...), die m. E. ein völlig typisches Gym. reductum darstellt - aus seiner Sicht allerdings konsequent, denn letzterer Name kommt bei ihm nur als Synonym von Gym. gibbosum vor ...

    Wikipedia und Llifle zeigen zu diesem Namen fast ausschließlich uruguayische Pflanzen, lediglich die Fotos von Diego Armentano bei Llifle passen aus meiner Sicht.

    Gym. reductum subsp. leeanum hat definitiv keine anliegende Bedornung, sondern abstehende, nadelige Dornen. Vergleiche mal hier Gymnocalycium reductum, v. a. Beitrag #33 (Aus meiner Gymno Sammlung).

    Bis neulich
    Wolfgang

    Wenn es keine Hybride ist, würde ich es bei Gym. reductum (leeanum / schatzlianum ...) einsortieren. Es wäre dann natürlich ein Exemplar, das irgendwie vergessen hat, wie es eine "ordentliche" Bedornung bildet, aber die Blüte und der übrige Wuchs passen eigentlich ganz gut.

    Bis neulich
    Wolfgang

    Im Schuetziana-Artikel wird VERMUTET, dass Gym. esperanzae eine Hybride der genannten Eltern ist, die fertil ist und sich in der Natur etabliert hat. Für einen Beweis müssten genetische Untersuchungen gemacht werden.

    Bei einer "nachgemachten" Kreuzung kommt nicht dasselbe heraus, weil sich die Merkmale der Eltern immer wieder anders kombinieren.

    Bis neulich
    Wolfgang

    Die weißblühende ist 'White Nugget'. Blüht mit einem leichten Stich ins Gelbliche auf und wird dann reinweiß.

    Der Pflanze wird es im übrigen egal sein, aber sie heißt seit ein paar Jahren Delosperma frantiskae-niederlovae. Wenn ich da jetzt nicht irgendwas durcheinander schmeiße, ist Delosperma congestum der Erstbeschreibung nach wohl eine weißblühende, strauchige Art.

    Bis neulich
    Wolfgang

    Von Wülfrath aus bietet sich Düsseldorf an. Ich war ewig nicht mehr dort, habe aber kürzlich irgendwo einen Bericht gesehen, der sehr gut aussah (inkl. Gewächshaus, das morgen von Zeit zu Zeit hilfreich sein könnte ...). Der schon erwähnte BoGa Bonn lohnt sich immer. Für Köln bist Du einen Monat zu früh - das neue Gewächshaus soll im Juni endlich offiziell eröffent werden.

    Bis neulich
    Wolfgang

    Ist korrekt. Für den vorliegenden Fall gibt es aber keinerlei Infos (Foto, Beschreibung, Größenangabe ...), also ist das alles etwas spekulativ.

    Bis neulich
    Wolfgang

    Die häufigsten Engerlinge in Kübeln sind außer Rosenkäfern eigentlich Dickmaulrüssler, und das sind natürlich echte Schädlinge, weil sie direkt aufs Lebendige gehen; Rosenkäfer bevorzugen hingegen bereits abgestorbenes Material und gehen erst an Wurzeln, wenn nichts anderes mehr da ist. Die Unterscheidung zwischen "gut" und "böse" ist anhand des von Stefan schon beschriebenen Rückendrehtests ziemlich gut machbar.

    Bis neulich
    Wolfgang

    Hier ein ehrwürdiges "Monster", das ich im März in einer (Orchideen-)Gärtnerei gesehen habe. Es ist wohl über 130 Jahre (!) alt.

    Vermehrung steht bzw. hängt im wärmeren Verkaufsraum und blühte daher schon.

    Bis neulich
    Wolfgang

    Danke für die Rückmeldung!

    Tillandsia leonamiana hatte ich bei POWO als den anerkannten Namen für T. recurvifolia var. subsecundifolia gefunden. Ist dann wohl wieder Geschmackssache, ob für die genannten Unterschiede ein eigener Name "nötig" ist - die einen sagen so, die anderen so 😉.

    Bei Till. ixioides haben mich ebenfalls die leicht rötlichen Hochblätter irritiert, ansonsten hätte ich die Pflanze auch ohne Namensschild sofort genau so angesprochen. Da fehlt mir aber auch der Überblick, wie variabel die sein "darf".

    Bis neulich
    Wolfgang