Beiträge von OPUNTIO

Guten Tag Gast. Schön, dass Sie mal hereinschauen! Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Sukkulentenforum"-Team.

    Hallo

    Wenn man im Gewächshaus sitzt und gerade nichts zu erledigen hat, kommt man beim Betrachten seiner Pflanzen auf die seltsamsten Gedanken.

    Der doppelarmige Tricho ist es, den meine grauen Zellen gerade in Arbeit haben.

    Der jährliche Zuwachs beider Arme beträgt etwa 2,5 cm pro Jahr.

    Hätte man den Kaktus nicht mit etwa 40cm Höhe geköpft wäre er noch ein Solitär.

    Würde er bei identischer Versorgung dann schneller wachsen?

    Wie würde sich das Wachstum ändern, wenn man einen Arm abnehmen würde? (NUR theoretisch)

    Gruß Stefan

    Da ist schon was dran,Matthias

    Ich gehe jetzt aber mal trotzdem davon aus, das verlaustes Substrat, das ein Jahr lang unbepflanzt Wind und Wetter ausgesetzt wurde, zu 99 Prozent schädlingsfrei ist.

    Übrigens:

    Wenn man verlaustes, mineralisches Substrat für 15 min in einem

    Betonmischer laufen lässt, sollten alle Läuse, Larven und Eier komplett zerrieben sein.

    Gruß Stefan

    Temporäre Diözie. Wär mal was anderes😁

    Normalerweise bestäuben die sich bei so einem Vorgang selbst, wenn der Stempel innerhalb der geschlossenen Blüte am Pollen vorbei geschoben wird.

    Vorausgesetzt der Pollen ist schon reif und die Pflanze ist selbstfertil.

    Gruß Stefan

    Einer meiner beiden Thelocactus macdowellii schiebt jedes Jahr seine Stempel durch die noch geschlossenen Blütenknospen. So als möchte er mir die Zunge zeigen.

    Eine Art von Kleistogamie?

    Mir fällt gerade der Fachausdruck für dieses bekannte Phänomen nicht ein.

    Gruß Stefan

    Da sieht man mal, dass man trotz mehrfacher Rundgänge immer was übersieht.

    Mir sind keine Teufel ins Auge gesprungen.

    Nicht, dass ich noch welche gebraucht hätte, aber an welchem Stand waren die ?

    Gruß Stefan

    Schöne Fotos.

    Dort in Kew würde es meiner Audrey auch gefallen. 😁

    Gruß Stefan

    (Eigentlich war das für den ersten dieses Monats bestimmt. Hab es dann vergessen)

    Meine beiden Teufel stammen von Börsen.

    Einer aus Stöckelsberg, der andere aus Erlangen letztes Jahr.

    War aber der Einzige dort. Und auch in Stöckelsberg waren damals nur drei Stück.

    Gruß Stefan

    Hallo Theodora

    Ja, die Farbe passt. Auch ein Grund warum ich es gekauft hab.

    Rudelsdorf war vor knapp drei Wochen. Da blühte es bereits. Irgendwann wird natürlich Schluß sein.

    Diese Kokosnuss Hängeampeln hab ich mir erst kürzlich gebastelt. Mal abwarten wie dauerhaft sie sind.

    Gruß Stefan


    Mein Trichodiadema stellatum ist längst durch mit der Blüte.

    Dieses T.densum hab ich in Rudelsdorf erworben.

    Es blüht unermüdlich.

    Gruß Stefan

    Hallo Tine

    Schade. Dass ihm zu kalt war, sieht man an den orangen Kälteflecken.

    Aber Fero ist nicht gleich Fero. Selbst innerhalb der selben Art gibt es Unterschiede. Ich überwintere im GWH bei 2,5 Grad Minimum.

    Manche Feros bekommen Kälteflecken ab Ende Januar. Andere nicht. Das sind die, die ich dann behalte.😀

    Das gleiche gilt für den bekannten Schwiegermutterstuhl. Brevispina, nudum und albispina sind am empfindlichsten.

    Die höchste Kältetoleranz haben nach meiner Beobachtung die Exemplare mit kräftig gelber und stark geriffelter Bedornung im ( ausgereiften)

    Neutrieb.

    Aber deinen Fero würde ich noch nicht entsorgen. Der Scheitel scheint intakt zu sein.

    Ich würde das schwarze Gewebe ausschaben und die Stelle mit Holzkohle behandeln. Vielleicht geht es ja nicht bis zu den Leitbündeln.

    Viel Erfolg und Kopf hoch. Das sind alles Erfahrungswerte, die jeder sammeln musste.

    Gruß Stefan

    Mal eine ganz andere Frage zu den Wurzelläusen.


    Wie lange überlebt eine Wurzellauspopulation in einem Substrat OHNE Pflanze? Bzw. wie lange ist sie regenerierungsfähig.


    Einfach ausgedrückt: Man hat einen größeren Topf mit mehreren Litern überwiegend mineralischem Substrat in dem eine von Wurzelläusen befallene Pflanze stand. Die Pflanze ist weg und das Substrat ist zu schade zum wegwerfen. In größeren Mengen macht das sterilisieren ne Menge Arbeit.

    Aber da die Läuschen ja nicht vom Substrat allein existieren können, frage ich mich wie lange man es aufbewahren muss, bis man es wieder verwenden kann.

    Und sollte es dabei eher trocken oder eher feucht sein? Oder komplett geflutet?

    Haben Wurzelläuse einen Zustand in dem sie Krisenzeiten überdauern können? Deshalb die Frage nach nass oder trocken.

    Vielleicht ist hier ja ein Experte.


    Gruß Stefan

    Der Umzug ins GWH steht an.

    Ein letztes Bild aus der Kinderstube.


    Hier stehen sie nun auf einer Pikierschale. Von jetzt an bleiben die Behälter offen.




    Die linke Reihe auf dem ersten Bild vergessen wir an dieser Stelle mal. Das ist was anderes und hat nichts mit diesem Denmoza Thread zu tun.

    Mittlere Reihe von oben nach unten
    HWH Andenken an Friedrich Ritter x Denmoza rhodacantha ( Die Sorgenkinder )
    Akersia roseiflora Hybr. x Denmoza rhodacantha
    Cleistocactus straussii x Denmoza rhodacantha
    Loxanthocereus gracilis x Denmoza rhodacantha

    Rechte Reihe
    Denmoza rhodacantha x Hildewintera colademononis
    Denmoza rhodacantha x Loxanthocereus gracilis
    Denmoza rhodacantha x Akersia roseiflora Hybr.

    Jetzt stehen sie im GWH halbsonnig auf dem Boden. Erfahrungsgemäß werden die Sämlinge jetzt erst mal etwas schrumpfen, bevor sie kompakter als bisher weiterwachsen. Ebenso wird die Bedornung zulegen. Und spätestens dann hoffe ich, signifikante Unterschiede zu erkennen.
    In den ersten paar Wochen werde ich schauen, dass das Substrat nicht komplett austrocknet und öfter mal sprühen. ( was ich bei erwachsenen Kakteen so gut wie nie mache )



    Gruß Stefan