Beiträge von Brachystelma

Guten Tag Gast. Schön, dass Sie mal hereinschauen! Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Sukkulentenforum"-Team.

    Die internationalen Samenbanken lagern die allermeisten Samen trocken bei -20°C damit die Keimrate nicht abnimmt. Trocken müssen sie halt sein (hab mal was von weniger als 15% Wassergehalt gelesen). Es gibt recalcitrante Samen, die das nicht vertragen, die werden dann in flüssigem Stickstoff bei -196°C eingefroren! Generell aber sind die meisten Samen, die sich gut trocknen lassen, einfrierfähig.

    Bei Kakteen/Sukkulenten würde ich mir da überhaupt keine Sorgen machen.


    Viel Erfolg beim Aussäen


    Robert

    Liebe Alle,


    nachdem Matthias so nett war, mich darauf hinzuweisen, dass ich meine Aloe-Frage im falschen Forum gepostet hatte, hier nochmal bei den Spezialisten.


    Das Pflänzchen unten auf dem Foto war als Geschenk einer Sukkulentenbestellung beigelegen. Jetzt frage ich mich, ob das Aloe aculeata sein könnte. Was meint Ihr?

    Schon mal vielen, herzlichen Dank und liebe Grüße

    Robert


    Ach ja, den Rainer Martin (Mbuyu heißt sein Laden) habe ich natürlich ganz vergessen. Der hatte neulich echte Commiphora mhyrra für einen anständigen Preis. Da rentiert sich auch mal eine schriftliche Anfrage, falls man weiß, welche Pflanze man haben möchte.


    Dann gibt es noch die Börse der FGAS (Fachgesellschaft andere Sukkulenten). Da sind Kakteen verboten (!). Da findet man immer ausgefallene Sachen. Dieses Jahr ist sie in diesem gottverlassenem Nest in Hessen ( Jahrestagung und Jahreshauptversammlung der Fachgesellschaft andere Sukkulenten e.V. am 06. bis 08. Oktober 2023 in Borken (Hessen). Auch nicht Mitglieder sind willkommen.


    Samen gibts bei Köhres öfter mal.


    So, dann kann dem Sukkulentensammeln ja nix mehr im Weg stehen.

    Viel Erfolg


    Robert

    Ich frage mich, wo solche Pflanzen erhältlich sind. Haage und Uhlig haben ja ein paar. Gibt es eine weitere Quelle vielleicht?

    Bei Hoyni Succulents (ich glaube den Link darf ich nicht posten, aber die Suche schafft es sofort) in Prag gibts eine große Auswahl an Burseraceae. Billig ist was anderes, aber zumindest hat der das, was das Herz begehrt. 20 Bier sind schließlich auch schon fast 100 Euro... ;)

    Hi Tobi,

    das mit dem pH in reinem Wasser kann ganz ordentlich daneben gehen. Da Wasser selber nicht "puffert", also sich äußerlich zugeführten pH Änderungen nicht widersetzt, kann eine minimale Spur von Säure den Wert bereits ganz ordentlich nach unten drücken.


    Deshalb ist Regenwasser sauer, da sich das in der Luft befindliche CO2 darin löst, im Wasser Kohlensäure bildet und sich so ein pH von 5.5 einstellt. Bereits geringste Mengen von Base/Säure ändern den pH von Wasser.


    Ich weiß, Du benutzt ein fertiges Kit zur pH Bestimmung, aber auch das kann falsch anzeigen, wenn es in Deinem Substrat etwas leicht lösliches mit saurem pH gibt, das sich zuerst rauslöst und den pH nach unten drückt. Ich würde einfach mal das Substrat mit der pH Lösung in einem kleinen Gefäß für 30min versetzen (in der kleinen Kuhle Deines Test-Sets z.B.) und dann erst den pH bestimmen.


    Wenn Du dann immer noch zu geringe Werte hast, gieße doch ein paar mal mit Leitungswasser. Da ist genug Kalk drin (zumindest wenn Du in einer Gegend mit entsprechender Wasserhärte wohnst).


    Ich drück Dir die Daumen


    Robert

    Hi Matthias,


    glaubst Du wirklich ein Wegwerfglas wäre "umweltfreundlicher" als ein Kunststoffbeutel? Interessant...


    Klar ist der Beutel nur "greenwashing", aber eventuell sind 20g Plastik doch ressourcenfreundlicher als 100g Glas? :/


    Muss mich da mal schlau machen.

    Hi Caudiciforme,


    im Großen und Ganzen kann ich Deine Infos zur Leitfähigkeit nur bestätigen. Nachdem ich auch Orchideen kultiviere habe ich auch so ein Ding. Nur: Wieviel µS/cm sollte denn dann ein Kakteendüngebad haben?? So empfindlich wie epiphytische Orchideen können die ja wohl nicht sein. Schließlich umspielt deren Wurzeln auch kein sanftes Regenbächlein, sondern eine abgestandene braune Dreckbrühe, die es eben gibt wenn es in der Wüste schon mal regnet. Dazu stehen die oft auf recht mineralreichem Substrat.

    Salat in Hydrokultur kann ständig mit 2000µS/cm leben - bei blanker Wurzel in der Düngersuppe.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass rein mineralisches Substrat ohne eine ständige Zufuhr von ein paar Nitrat/Phosphat/etc. pp. Molekülen lange was hergibt.


    Was wäre denn jetzt Dein Richtwert für Kakteen? 500µS/cm jedes Monat? Bei jedem Gießen und dann weniger (wie bei Orchideen)?


    Vielen Dank und liebe Grüße

    Robert

    sachte, sachte, der Winter ist noch länger hier..

    Die Woche vor Weihnachten mit den -14°C zweimal hintereinander hat sogar im Wintergarten die Temperatur durcheinandergebracht. Ich hoffe alles hat überlebt, aber so ein Kälteschaden kann sich auch mal viel später auswirken.


    Um die Welwitschia wäre es schade.... ||

    Hi Greta,


    mit 70% Spiritus habe ich schon alle meine Pflanzen eingesprüht. Kakteen & diverse Sukkulenten mit feinen Blättern und groben. Bereift und auch nicht. Das haben sie alle unbeschadet überlebt. Derzeit löse ich meine Pflanzenschutzmittel routinemäßig in 50% Spiritus und behandle damit. Kein Problem auch nicht nach wiederholten Behandlungen. Also ich persönlich würde sagen: immer mal druff!!! ;)

    Kohle ist nicht gleich Kohle. Die Kohle, die als Beimischung gedacht ist, muss sogenannte "aktivierte" Pflanzen/Holzkohle sein. Dabei wird die Kohle nach dem Köhlern schnell mit Wasser abgelöscht, oder - etwas feiner für medizinische Zwecke - im Heißdampf "gegart". Dadurch öffnen sich die molekularen Poren und es bildet sich die unglaublich große Oberfläche mit der die Kohle dann Stoffe binden kann. So werden Düngermoleküle gebunden und langsam freigegeben und auch eventuelle Schadstoffe gebunden. Das nutzt man mit den Kohlekompretten, die man bei Durchfall schluckt.


    Grillkohle ist nicht aktiviert und macht auch als Pulver nur Sauerei, hilft aber nix. Aktivierte Pflanzenkohle kann man im Internet relativ günstig bei einem großen Online-Händler erwerben. Die lässt sich dann auch sehr leicht zerreiben und pulverisieren, aber zu fein würde ich das Granulat nicht machen, als Staub wäscht sich das nur wieder gleich aus. Ich mische immer ca. 1% unter das rein mineralische Substrat. Nachdem ich allerdings keine Kontrollgruppe habe, könnte das Ergebnis auch auf Einbildung beruhen. Soviel Ehrlichkeit muss sein. Aber ich denke mir es hilft, vor allem Nährstoffe im "Steinhaufen" zu binden.


    Viele Grüße


    Robert

    Hi Jon,


    als Soforthilfe kannst Du Deine Pflanze ja mal mit 50% Spiritus (halb Spiritus, halb destilliertes Wasser) einsprühen. Wenn Du die Viecher direkt triffst, überleben sie das normalerweise nicht. Nach einer Woche wiederholen und wenn Du Glück hast, sind sie dann weg.


    Ansonsten hilft nur, wie schon oben gesagt, ein wirkliches Insektizid. Ein nicht zugelassenes Mittel bekommst Du eh nicht im Handel...ich denke die Liste kannst Du Dir daher sparen ;)


    Viel Erfolg


    Robert

    Gleiche Katastrophe hier, obwohl es in Nürnberg noch besser aussieht. Da hat es am Flughafen doch tatsächlich Donnerstag, Freitag und Samstag letzter Woche je 2mm geregnet. Hier, 15km weiter nördlich kam genau noch einmal 0.5mm an X/ :thumbdown: