Ich habe am Standort von 93/43 G. piltziorum keine so extrem lang bedornten Exemplare gefunden. Die gezeigte Pflanze sieht toll aus.
Beiträge von gymnofan
Guten Tag Gast. Schön, dass Sie mal hereinschauen!
Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Sukkulentenforum"-Team.
Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Sukkulentenforum"-Team.
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was hast Du mit den Dornen an unserem Fund von 1993 gemacht?
Fundort: La Rioja Surijaco -
Hallo Opuntio,
da könnte ich Dir die Gymnos empfehlen, außer den Weicheiern um anisitsii und ähnliche.
Alle anderen stehen bei mir im Gewächshaus bis unter minus 5 Grad und haben dabei keine Schwierigkeiten; alle G. bruchii Gruppen ( so um die 120 Stück)s stehen im ungeheizten Frühbeet seit 3 Jahren ohne Ausfälle. -
bei uns um Aschaffenburg gerade strahlend blauer Himmel und gut 20 Grad, gegossen letzte Woche zum letzten Mal, evtl. wird nochmal gesprüht, die G. bruchii bleiben wie seit 3 Jahren komplett im ungeheizten Frühbeet
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ich wollte nicht gleich alle Negativpunkte bringen
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also die Bedornung ist mehr als ungewöhnlich für ein G. baldianum
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Hallo Markus,
komischerweise geht es mir bei den G. ragonesei sehr ähnlich, die wachsen und blühen bei mir etliche Jahre und ab dann ist Schluß, sie kümmern, werden kleiner und trockener und dann gehen sie in den Gymnohimmel. Habe keine Ahnung, warum. -
Hallo Michael
JO ist Josef Odenahl, ein tschechischer Sammler -
hallo Zicheng
also das 2. und 3. Bild bei MT sind für mich die typischen G. bayrianum, das erste Bild des deutlich wilderen G. bayrianum dürfte eine sehr alte Pflanze oder ein Ausreißer sein; siehe auch die Vergleiche bei den wiedergefundenen G. pugionacanthum, bei denen Fechser damals wohl schon vorselektiert hatte -
etwas ungewöhnlich sieht er schon aus
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der Vermerk Buining weist darauf hin, daß Bunining 1970 die Erstbeschreibung gemacht hat
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also wenn das Tool für G. pugionacanthum und für G. spegazzinii 78 % auswirft, da hat es aber schon eine ziemliche Fehlerquote, denn die beiden haben sicher keine 78 % Übereinstimmung untereinander
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ich schätze die Blütenröhre mal auf gut 5 cm und das kann kein G. bruchii sein
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hallo Markus
also bei G. ragonesei ist es eigentlich kein Wunder, denn die Bedingungen am Typstandort sind schon sehr extrem; Sandgebite am Rande der Salinas, zeitweise unter Sand versteckt oder auch mal überschwemmt, wer kann das schon bieten
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hallo shamrock: oder meintest Du einen Zusammenhang mit G. cardenasianum, über den könnte man diskutieren
Deinem 2. Satz kann man nur zustimmen -
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wer sich noch genauer in die Geschichte dieser beiden Namen einlesen will:
Gymnocalycium bodenbenderianum (Hosseus ex A.Berger) A.Berger -
Hallo Shamrock,
die Umbenennung der gesamten G. riojense Arten und Varietäten zu G. bodenbenderianum wurde vor Jahren schon auf einer Gymnotagen in Linz durch Wolfgang Papsch genau eruiert und dann auch in Schuetziana veröffentlicht; siehe: Schütziana, Band 5, Nr. 2, 2014, S. 3–14 (PDF).
Ziemlich lange Geschichte, aber durchaus nachvollziehbar, daß die Beschreibung für G. riojense eigentlich nicht notwendig war, da es für diese Pflanzen ja schon den Namen G. bodenbenderianum gab
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hier die Mutterpflanze für die Samen von BKS 124
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hallo Zicheng,
das sind dann sicher die entferntesten Sämlinge von unserer Nummer BKS 124, von uns aus gerechnet
hier die Funddaten:124 Catamarca Mutquin, 3,5 km nördlich 1400 m
( G. riojense v.pip. ) = G.bodenbenderianum ..) / G. schickendantzii
Catamarca
Mutquin, 3,5 km nördlich
1400 m
( G. riojense v.pip. ) = G.bodenbenderianum ..) / G. schickendantzii