Also an den Standorten stehen die G. bruchii meist nicht vollsonnig sondern oft etwas durch Gräser beschattet, ähnlich wie G. amerhauseri, die, obwohl in einer oft besuchten Gegend, erst spät gefunden wurden, da dort recht hohe Gräser wachsen.
Beiträge von gymnofan
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bei mir haben alle G. bruchii, die im kalten Frühbeet überwintert wurden zu 90 % bereits dicke Knospen, sie waren vom Oktober bis vor 2 Wochen komplett trocken gehalten
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Hallo Markus
ich habe gerade meine gesamten Gymnos durchgegosssen und widme mich nun denen -
Ich werde heute auch ausräumen, dann kommen die G. spegazzinii, die G. carminanthum, die G. polycephalum zu den über 100 G. bruchii Gruppen, die den ganzen "Winter" im ungeheizten Frühbeet standen , dazu. Ich glaube kaum, daß es noch zu einer längeren oder strengeren Frostperiode kommen wird.
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evtl. wären Fotos in Seitenansicht auch hilfreich, ich halte die beiden ersten Bilder für kein G. amerhauseri, die Epidermis ist mir dafür zu hell
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hallo Robby
bei den ersten 3 Bildern bin ich auch für G.capillaense, ich hatte ähnliche direkt an der Kreuzung nach Norden gefunden und das letzte Bild müßte auch stimmen, die hatte ich an dem Indioheiligtum einige Kilometer vor der Kreuzung nach Norden gefunden -
unser Fund dort ähnelte allerdings deutlich eher dem G. pinalii,
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Hallo Thomas,
also die zuletzt gezeigten G. bodenbenderianum v. piltziorum würde ich nie so benennen, die sind vom ganzen Habitus deutlich zu "weich", ich kenne die piltziorum vom Typstandort, also P 38, da sind die auch bereits im Jugendstadium ziemlich "harte Burschen"
Alle Bilder zeigen Pflanzen von der Westseite der Sierra de Velasco und nicht vom Tillschen Standort auf der Ostseite, wo die Pflanzen völlig anders aussehen. -
Rausch hatte sich allerdings mit der Höhenlage stark vertan, er hatte nach den Höhen der umgebenden Berge geschätzt, da er damals keinen Höhenmesser hatte: " Seltsamerweise schreibt Rausch dort, die Pflanze komme in einer Höhe von 3000 - 3500 m vor. Doch so hoch ist die Sierra Famatina, von der seine Typ-Pflanze stammt, gar nicht."
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kein Problem, Du darfst schon weiter fragen
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na ja, ein wenig weiß man da schon, wenn man sich auf den Originalstandorten rumtreiben konnte
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sorry, der Typstandort von G. ritterianum, entlang der damaligen Seilbahn La mejecana
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hallo Robby
also Deine gezeigten Pflanzen sind mit unseren aus der Gegend des Rauschstandortes eigentlich identisch -
Dass das G. hybopleurum durch eine sehr frühe Doppelbeschreibung eigentlich alles ein G. catamarcense ist, hat sich sicher schon rumgesprochen
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wunderbare Bilder, die für die Gymnos sprechen; ich lag damals im August 1993 ( = argentinischer Winter) bei minus 9 Grad flach auf dem Boden, um in den Moospolstern die zurückgezogenen Pflanzen zu entdecken, es blies ein furchtbarer Wind der die Kälte noch erheblich kälter spürbar machte
Pflanzengrüße der G. bruchii war genau die Fingerkuppe eines kleinen Fingers -
bekanntes Problem, gut beschrieben
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am Standort habe ich bei den Jungpflanzen immer mehrere Dornen gesehen, erst im Alter werden sie zu den "begehrten "Eindornern"
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Hallo,
war zwar in der Hauptblüte dieser vielen G. bruchii im Urlaub, doch es blüht noch etwa 1/3 davon.