Beiträge von Tobias

Schon so früh aus den Federn, Gast? Schön, dass Sie mal hereinschauen! Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das "Sukkulentenforum"-Team.

    Was der Bestimmung des pH-Werts zuträglich ist, ohne gleich einen Sack zu kaufen. 8)


    Was sagt denn die Deklaration über die Inhaltsstoffe?

    Ich habe nicht genau geschaut - erwarte da aber eigentlich auch nichts, weil die Lava zum Streuen gegen Eisglätte und nicht zum Pflanzen gedacht ist. Ich kann mich nur erinnern, dass so allgemeine Dinge auf der Tüte standen wie "natürlich" und "völlig unschädlich" etc. - einfach im Gegensatz zu Streusalz

    Was ich viel spannender finde ist, dass Tobias vor über 10 Jahren fast genau die gleiche Frage gestellt hat und auf die zahlreichen Antworten damals nie ne Reaktion von ihm kam.

    Ob diesmal eine folgt?

    Ob er 2036 die gleiche Frage stellt? :/

    Ich wusste wohl, dass ich vor längerer Zeit schon mal Fragen zum Thema Substrat gestellt habe, habe meinen Beitrag aber offen gestanden nicht mehr gefunden. Weil ich eben gerade gestern vor sehr günstigem Lavasplitt stand, dachte ich, ich thematisiere das mal - auch weil es sich um einen Saisonartikel handelt, der vielleicht auch für Andere interessant sein könnte, bevor er sicherlich sehr bald aus dem Sortiment verschwindet.

    Vorhin habe ich mal wieder bei unserem lokalen Globus-Baumarkt vorbeigeschaut und habe gesehen, dass es dort gerade Lavastreu (gegen Eisglätte) zu kaufen gibt, Körnung 1-5 mm, 10 kg, zum (reduzierten) Preis von 3,33 €. Dies fand ich sehr günstig. Einer der Säcke hatte ein kleines Loch, so dass man den Inhalt sehen konnte. Von der Körnung her sah er für mich recht brauchbar als Kakteensubstrat aus und bei käuflichen Kakteen war mir auch schon öfters Substrat aufgefallen, dass für mich sehr ähnlich aussah wie dieser Lavasplitt. Hat vielleicht schon jemand Erfahrung gesammelt mit solchem Lavasplitt als Kakteensubstrat, vielleicht sogar pur? Muss man da wegen pH-Wert aufpassen o. ä.?

    Viele Grüße

    Der erste Preis im Ideenwettbewerb der Rubrik "Urban Gardening" ging dieses Jahr hier nach Rostock: Wie man sieht, muss man auch mitten in der Stadt ganz ohne Garten oder Balkon nicht auf einen selbstgezogenen Kürbis verzichten: Der Topf der Pflanze stand innen auf der Fensterbank, die Pflanze rankte durch das angekippte Oberlicht nach draußen und dieses wurde das ganze Sommerhalbjahr nicht mehr geschlossen. Der Kürbis hing dekorativ über der Eingangstür. Damit er nicht zu tief baumelte und man noch ins Haus kam, wurde die Frucht in einem aufgehängten und schön sonnenlichtdurchlässigen Fahrradkorb untergebracht und hatte zum Zeitpunkt des Fotos bereits eine leicht eckige Form. Inzwischen wurde der Kürbis geerntet.

    Als ich heute ins Bad kam, musste ich erst mal herzhaft lachen:


    Aber das ist doch eindeutig mehr Kunst, als historische Bausubstanz anzubohren, um dann für 14 Million Euro sinnlosen Plastikmüll drüber zuhängen und dann noch nicht mal eine Message dafür zu liefern, was das ganze jetzt aussagen soll, außer dass es einfach bescheuert aussieht.

    Frei nach Wilhelm Busch: Drei Wochen war der Frosch so krank, jetzt raucht er wieder, Gott sei Dank!

    Und: Nen interessanten Klodeckel hast Du da! Schon bestimmt? Ein Schwiegermuttersitz?

    Dieses Jahr blühen meine Königinnen immer genau zu den EM spielen. Heute, beim Finale, mit zwei Blüten. Offensichtlich wollen die zugucken...

    Meine Selenicereen wachsen in relativ humosem Substrat, bei dem ich mir schon vorstellen könnte, dass es auch Dickmaulrüsslerlarven zusagen könnte. Wie weit die Rüsslerlarven ein regelmäßiges Trocknen des Substrats vertragen, weiß ich nicht, aber das Risiko einer Einschleppung möchte ich möglichst gering halten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Abhärtung jeglicher Art etwas damit zu tun haben kann, wie gut die Pflanzen mit diesen üblen Wurzelschädlingen klarkommen könnten. Schließlich können Dickmaulrüssler in vielen Kulturen von Freilandpflanzen ein Problem werden, obwohl diese ja meistens relativ "hart gezogen" sein sollten. Bei von Dickmaulrüsslerlarven geschädigten Sukkulenten ist ja eher das Problem, dass die Larven oftmals das gesamte Wurzelwerk zerstören können, bevor der Schaden an der Pflanze offensichtlich wird, wenn man die Pflanzen nicht regelmäßig aus den Töpfen holt, und wer macht das schon?


    Bei Trauermücken denke ich eher, dass es die Insekten selbst sind, die durch die Bedingungen im Freiland an den für eine Kakteenkultur genutzten Orten (vermutlich meist sonnig, relativ windig, häufiges Trocknen des Substrats, natürliche Feinde...) in ihre Schranken gewiesen weden und weniger durch eine Widerstandskraft der Pflanze selbst (weiß nicht so recht, wie die aussehen sollte, das müssten ja schon irgendwelche Abwehrstoffe sein, die unter Freilandkultur verstärkt gebildet würden)

    Kürzlich war ich mal wieder hier um die Ecke im Globus-Baumarkt. Um diese Jahreszeit gibt es dort immer wieder mittelgroße Kakteen, die ich meistens so mittelmäßig interessant finde. Derzeit gibt es zumindest hier aber wieder Melocacteen zu kaufen, die ich als wahrscheinliche M. ernestii bestimmen würde. Vielleicht interessiert das ja einen Melofan, der auch noch einen (ja nicht ganz so häufig vertretenen) Globus-Baumarkt in der Nähe hat. Die Pflanzen sitzen übrigens in einem ganz gut aussehenden Lava-Substrat.

    Von meiner Schwester, die im Gegensatz zu mir in einer Weinbaugegend wohnt, bekam ich vor einiger Zeit einmal die abgebildeten Drähte geschenkt, eigentlich zum Fixieren meiner Weinreben an der Kletterhilfe. Sie werden wohl standardmäßig im professionellen Weinbau verwendet. Diese Drähte sind ca. 12 cm lang und mit bräunlichem Papier ummantelt, um die Reben nicht zu verletzen. Ich finde, dass sie sich auch prima zum Anbinden rankender Kakteen eignen (und sicherlich ebensogut für andere rankende Sukkulenten). Ich finde sie besonders schön, weil sie in Farbe und Struktur stark den Luftwurzeln der Kletterkakteen ähneln und daher sehr unauffällig sind. Wenn mal 12 cm zu kurz sind, kann man auch mehrere Drähte ineinander drehen. Anbei ein paar Fotos dieser Drähte, für sich genommen und im Einsatz. In Weinbaugegenden kann man diese Drähte wohl im Baumarkt kaufen, und ich vermute, sie haben dann auch noch einen bestimmten Namen, den ich aber bisher nicht kenne. In Baumärkten in meiner Gegend habe ich sie noch nie gesehen. Ich wollte diese Idee einfach mal weitergeben. (Das Einsatzbeispiel Nr. 3 zeigt die Drähte übrigens an meinem lange gesuchten und am Ende endlich erhaltenen Selenicereus grandiflorus ssp. lautneri).

    Hallo zusammen,


    leider haben meine Kakteen offenbar mal wieder Wurzelläuse. Welche Pflanzen genau wie stark betroffen sind, weiß ich noch nicht (ist ja auch nicht so einfach rauszufinden), aber ich denke, es wird darauf hinauslaufen, dass ich alle Pflanzen mit einem geeigneten Mittelchen durchgießen muss. Aber womit?


    Vor einiger Zeit hatte ich das Problem schon mal, und nachdem ich diverse, teilweise sehr arbeitsintensive Alternativen erfolglos ausprobiert hatte (ich hatte mir damals auch Rat im Forum geholt, bzw. war das der Anlass gewesen, mich anzumelden), habe ich letzten Endes doch zur chemischen Keule zum Gießen gegriffen. Ich hatte Calypso verwendet, nachdem ich davon in einem anderen Forum gelesen hatte und mir das auch im Gartencenter empfohlen worden war.


    Allerdings kaufe ich solche Mittel extrem ungern. Ich habe deswegen überlegt, ob ich dieses Mal z. B. Nikotinsud verwenden soll. Früher war das ja wohl sehr gängig. Die Giftigkeit von Nikotin ist mir bewusst, aber ich will das ja nicht versprühen und auch nicht darin baden, sondern nur meine Kakteen damit gießen. Ich habe gelesen, dass dies dann systemisch wirken würde.


    Weiß evtl. jemand, wie man Tabak dosieren müsste, damit er auch wirkt? Es wäre ja nicht so schwer, z. B. losen Tabak in einen Teebeutel zu füllen und daraus eine Art Tee zu kochen. Oder kennt jemand einen anderen Weg mit „Naturmitteln“, der in dieser Form auch wirklich wirkt? Ich hatte früher schon mal ein Neem-Präparat gekauft, aber das erschien mit sehr ölig und daher unsympathisch.


    Ich hatte mich auch gefragt, ob nicht vielleicht schon etwas Spüli im Gießwasser die Wachsschicht der Läuse angreifen und sie unschädlich machen würde, bin mir aber nicht sicher, ob die Pflanzen das vertragen würden


    Ich weiß, ich habe Ähnliches vor einiger Zeit schon einmal in die Runde gefragt. Aber das ist ja, wie gesagt, auch schon eine Weile her, und vielleicht hat ja inzwischen schon mal jemand Erfahrungen in dieser Richtung gesammelt, oder es ist seitdem jemand dazugekommen, der berichten kann.


    (Den ja wohl recht üblichen Weg, die Pflanzen auszutopfen, die Wurzeln frei zu spülen, mit Gift zu besprühen und wieder einzutopfen, möchte ich nicht gehen, weil ich viele rankende Kakteen bzw. Pflanzen mit viel Wurzelwerk in teilweise humosem Substrat habe und keinen Garten mit Wasseranschluss nutzen kann. Das Ganze wäre bei mir eine Heidenarbeit und in der Wohnung eine ziemliche Sauerei. Weil ich die Pflanzen ja auch schon einmal mit Gift gegossen habe, möchte ich auch auf keinen Fall irgendwelche Giftabbauprodukte unbekannter Wirkung in die Kanalisation gießen müssen)


    Gruß und besten Dank für eventuelle Hinweise!

    Ich frage mich etwas, ob wegen ein paar Trauermücken überhaupt eine größere Aktion nötig ist, solange es nicht um Sämlinge geht. Ich selbst unternehme gegen die Mücken nichts und versuche höchstens, Töpfe, die attraktiv für die Viecher zu sein scheinen, nicht so oft zu gießen. Außerdem habe ich den Eindruck, dass Trauermücken vor allem feuchte Ecken mit stehender Luft lieben und dass auch gutes Lüften oder die Pflanzen nach draußen zu stellen helfen kann (Ich selbst bin mit Letzterem allerdings selbst sehr vorsichtig, aber das hat den Grund, dass es bei mir (draußen) leider sehr viele Dickmaulrüssler gibt, die ich mir auf keinen Fall ins Haus einschleppen will (die Larven fressen sehr effektiv Pflanzenwurzeln ab)

    Was meinst Du mit "großzügig versorgen"? Düngen? In den vergangenen Jahren sind die Pflanzen eigentlich gut gewachsen, obwohl ich mir natürlich gut vorstellen kann, dass eine freie Pflanzung für eigentlich alle Pflanzen vorteilhafter wäre - geht bei mir aber nicht, weil ich keinen Garten habe.
    Klar könnte ich die Triebspitzen entfernen. Es wäre dann nur so, dass ich an den Pflanzen, die noch nicht sehr groß sind (so 30-50 cm hoch, geschätzt), dann diverse Triebe hätte, die angeschnitten sind. Die Pflanze wären eben stark verstümmelt. Bisher hatte ich gehofft, dass die kaputten Spitzen mal trocken werden, abfallen und dass der Neuaustrieb die Sache dann überwächst. Leider ist aber so rein gar nichts von Neuaustrieb zu bemerken, deswegen vermute ich ja auch, dass das was Ernstes ist.
    Ich habe noch zwei Cylindropuntia imbricata "Pinky", die zusammen mit einer Agave utahensis in einem anderen Gefäß stehen mit gleichem Substrat wie die kranken imbricatas. Diese zeigen sehr deutliche Ansätze von neuem rosa Austrieb. Allerdings muss ich bemerken, dass wir hier in Rostock gegenüber Süddeutschland in diesem Jahr recht stark klimatisch benachteiligt sind. Erst heute habe ich darüber gejammert, dass wir hier noch an keinem Tag des Jahres die 25°C-Marke erreicht haben, und das wirkt sich natürlich auch auf diverse Pflanzen aus.

    Spannend, diese Cintias! Ich muss ja zugeben, dass ich von dieser Gattung noch nie zuvor etwas gehört, gesehen oder gelesen habe!

    Leider sehen meine winterharten Lieblings-Cylindropuntien imbricata "Uhlig" und viridiflorus dieses Jahr gar nicht gut aus. Angedeutet hatte sich das Ganze schon letzten Herbst. Vor allem im Bereich einiger Triebspitzen bilden sich zunächst rundliche, rostrote Flecken, die nachfolgend schwarz und größer werden. Anschließend fängt die Triebspitze an, abzusterben (so zumindest der Verlauf bei den imbricatas). Eine imbricata hat auch weiter unten im Stammbereich merkwürdige Flecken.
    Ich fürchte, all diese Pflanzen sind ein Fall für die Mülltonne ;( . Ich könnte natürlich verschiedene Triebspitzen weiträumig abschneiden, aber ich bezweifle, dass die dabei entstehenden Schnittflächen förderlich wären, und außerdem wären die Pflanzen potthässlich durch so einen Rückschnitt.
    Die Kakteen stehen in einem Metallblumenkasten mit Ablauflöchern in einem sehr durchlässigen Substrat. Zu nasse Wurzeln meine ich deswegen ausschließen zu können.
    Wer weiß da evtl. doch noch einen Rat?


    Gruß, Tobias

    Die Pitahaya-Blüten sind aber ja nur in einer einzigen Nacht geöffnet (das schränkt die Bestäuberauswahl schon etwas ein), und die Tiere müssen ja auch nicht nur im Pollen baden, sondern auch noch die Narbe streifen, damit da was passieren kann. Da wird es bei Tieren von Bienengröße ja wahrscheinlich schon schwieriger. Ich denke, diese Riesenblüten sind schon auf recht große Bestäuber ausgelegt. Ich weiß nicht, was es da in Vietnam so alles gibt (wobei ich zumindest große Schwärmer eigentlich in allen hinreichen warmen Breiten weltweit erwarten würde).