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Sonntag, 26. Oktober 2014, 10:50

kleine rote Punkte, die sich langsam bewegen......

Hallo in die Runde!
Auf meinen Jungkakteen fand ich zu meinem großen Entsetzen heute Morgen genannte rote Punkte. Die bewegen sich langsam und sind nur dadurch und durch ihre rote Farbe zu erkennen, ansonsten hätte ich sie mit bloßem Auge nie gesehen. Es handelt sich um Kakteen, die eigentlich gar nicht krank aussehen......daher bin ich irritiert: Ist das jetzt die rote Spinne oder sind es vielleicht doch Raubmilben? Ein Teil der Pflanzen stand bis vor 2 Wochen auf der Terrasse, es handelt sich um junge Lophos (und die zwei koehresii sind über den Sommer zwar kaum gewachsen, sehen aber nicht wirklich irgendwie krank aus), einen jungen ACM bei dem viele rote Punkte zu sehen sind :| - diese sind ein bzw. eineinhalb Jahre alt. Die Sämlinge von diesem Jahr daneben sehen gesund aus, aber auch bei den Lithops sah ich mit viel Anstrengung einen roten Punkt laufen. Was mache ich denn jetzt? Spinnmilbenspray drauf ohne genau zu wissen, ob ich nicht vielleicht Nützlinge kille?
Ich sehe nirgends ein Gespinst, Foto geht leider nicht weil ich kein richtiges Makro-Objektiv habe und die Dinger einfach zu klein sind. Aber es würde vielleicht auch nichts helfen - wenn ich mir im Netz Bilder ansehe....der Unterschied ist ja verschwindend gering.
Was würdet Ihr tun? Nachdem ich vor Kurzem schon mal einige Wollläuse gefunden habe (auf der Terasse, keine Ahnung wo die plötzlich her waren, ganz andere Pflanzen auf jeden Fall), bin ich langsam mehr als genervt. Sonst hatte ich nie Probleme mit meinen abgehärteten Terrassenpflänzchen aber im Moment ist wohl der Wurm oder besser: der Parasit drin. Wie ansteckend oder bedrohlich ist sowas denn?
Könnt Ihr mir raten, bitte?

Schönen Sonntag - hier scheint die Sonne!
Grüße, Sabine

2

Sonntag, 26. Oktober 2014, 11:51

Raubmilben sind knallrot und rasant unterwegs und gut 1-2 Millimeter groß.
Spinnmilben sind eher orange bis grünlichgelb und haben vielleicht ein Zehntel der Raubmilbengröße.
Zudem bewegen sie sich fast in Zeitlupe.
Sie hinterlassen nur im Scheitelbereich rote Flecken(ausgesaugte-abgestorbene Zellen), welche mit der zeit unansehnlich grau-braun werden und den Neutrieb verkrusten, sodaß dieser Schaden nimmt und nicht weiter austreibt.
Was Spinnmilben überhaupt nicht mögen, ist Feuchtigkeit(insbesondere Luftfeuchtigkeit), deshalb findet man sie besonders an Pflanzen in trockenwarmen Räumen in Heizungsnähe.
Leichtes Einnebeln hilft.
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

3

Sonntag, 26. Oktober 2014, 14:01

Hmmm, alles etwas dubios.
Sie stehen unter einem Süd-Dachfenster - da das betreffende Zimmer später mal ein Bad wird aber im Moment noch leer ist, steht dort auch meist mein Wäscheständer (im Winterhalbjahr, im Sommer draußen) - d.h. Luftfeuchtigkeit ist eigentlich gegeben, die Heizung ist nie an, nicht mal im Winter weils dort dank neu isoliertem Dach an sich immer warm ist.
Die Dinger sind knallrot, bewegen sich aber langsam und sind eher deutlich kleiner als 1 mm (also ich sehe sie nur mit sehr großer Mühe und bin noch nicht weitsichtig).
Jetzt habe ich Spinnmilbenspray benutzt - eigentlich mit ungutem Gefühl, aber jetzt vor der Winterpause wären Spinnmilben ja schrecklich.
Wenn ich aber jetzt Raubmilben gekillt hätte, täte mir das sehr leid!
Wie handhabt ihr sowas denn?

Grüße, Sabine

4

Sonntag, 26. Oktober 2014, 15:11

Ich habe diese roten Bewohner auch auf lophos, ich beobachte das jetzt 2 - 3 Wochen!!! Sie sind wirklich verdammt winzig, aber dass es Spinnmilben sind, schliesse ich aus weil ich solche schon hatte und diese viel grösser sind und ganz anders aussehen! Ich konnte bisher keine Wunden oder Einstichstellen erkennen also mache ich mich nicht verrückt deswegen! Und ich habe mir damals Raubmilben geholt und benutze noch das gleiche Substrat evtl. sind das ja Nachkommen.
Und ich glaube mich zu erinnern, dass die Raubmilben viel kleiner waren als Spinnmilben, weil ich oft zugeschaut habe wie sie die Spinnmilben verspeisten^^
Ich weiss nicht ob dir das weiter hilft!
L.G.Robert

5

Sonntag, 26. Oktober 2014, 16:03

Zitat

und ich glaube mich zu erinnern, dass die Raubmilben viel kleiner waren
als Spinnmilben, weil ich oft zugeschaut habe wie sie die Spinnmilben
verspeisten^^
Die kleinen Raubmilben verspeisen die großen Spinnmilben? Da erinnerst du dich aber nicht richtig. Es ist schon so wie Tom geschrieben hat. Spinnmilben sieht man nur gut, wenn sie in Massen auftreten. Ich würde mit Alkohol/Spiritus nebeln oder einpinseln, aber vorher die Etiketten herausnehmen, wenn die mit Filzstift beschrieben wurden.

6

Sonntag, 26. Oktober 2014, 16:41

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man Spinnmilben nur mit einer guten, starken Lupe sieht und die größeren knallroten Raubmilben, die Schädlinge vernichten, sieht man mit bloßem Auge. Die sind schnell unterwegs, die wollen ja satt werden und rennen von einem Schädling zum anderen. Die Spinnmilben haben keine Eile, der Kaktus läuft ihnen nicht weg, den können sie genüßlich an- und aussaugen. Also ich denke schon, daß das Sprühen richtig war, Sabine, ich mache das im Winterquartier auch, wenn ich welche entdecke. Urs

7

Sonntag, 26. Oktober 2014, 18:22

Zitat

und ich glaube mich zu erinnern, dass die Raubmilben viel kleiner waren
als Spinnmilben, weil ich oft zugeschaut habe wie sie die Spinnmilben
verspeisten^^
Die kleinen Raubmilben verspeisen die großen Spinnmilben? Da erinnerst du dich aber nicht richtig. Es ist schon so wie Tom geschrieben hat. Spinnmilben sieht man nur gut, wenn sie in Massen auftreten. Ich würde mit Alkohol/Spiritus nebeln oder einpinseln, aber vorher die Etiketten herausnehmen, wenn die mit Filzstift beschrieben wurden.
Größe
Die in tieferen Bodenschichten lebenden Raubmilben sind relativ klein und häufig weniger als 0,5 mm lang. Die Oberflächenformen dagegen können eine Körperlänge von mehreren Millimetern erreichen!!!

8

Sonntag, 26. Oktober 2014, 19:13

Was auch immer es war, es wird das Spinnmilbenspray wohl nicht überleben. Ich bin u.a. deshalb in Hektik geraten, weil die Kakteen bis heute Mittag noch neben meiner aktuellsten Aussaat standen und da gerade die ersten Winzlinge keimen. Die wären über Spinnmilben so frisch nach dem Auflaufen sicher auch nicht amused.......
Außerdem hatte ich wirklich Sorge wegen des jungen ACM, der hatte viele dieser winzigen roten Punkte, einige bewegten sich, andere nicht (?), in Scheitelnähe ist dabei aber echt schwierig zu beurteilen - wo ist der Scheitel eines ACM?
Jetzt sind sie umgezogen, die Aussaatlampe gehört wieder nur der neuen Aussaat und die "Sorgenkinder"(?) werden in 14 Tagen nochmal behandelt und dürfen dann schlafen gehen :sleeping:
Danke für Euren Zuspruch - aber ich sehe schon anhand der Antworten, dass es wohl gar nicht einfach zu entscheiden ist, was in so einem Fall zu tun ist! Wäre es jetzt Sommer und die Pflanzen alle noch draußen, hätte ich vermutlich erstmal nur beobachtet.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntagabend,
Sabine

9

Montag, 27. Oktober 2014, 09:30

Ich verstehe deine Sorge und ich gehe davon aus, dass das Mittel, welches du verwendet hast den Kakteen nicht schadet!
Und wenn es hilft, ist es auf jeden Fall eine win win Situation für dich.
Ich habe bisher bei mir keine negative Veränderung der Kakteen gesehen, es laufen vereinzelt rote Punkte drüber, ich werde mal abwarten was passiert!
Lg Robert

10

Sonntag, 2. November 2014, 21:05

Rein theoretisch könnte es den Raubmilben auch etwas zu frisch gewesen sein - und deshalb haben sie sich langsamer bewegt. Bei mir haben sich die Raubmilben schon seit längerer Zeit in die Winterruhe verabschiedet aber bei denen gibt es ja auch wirklich unheimlich viele verschiedene Arten - das macht eine Bestimmung bzw. Unterscheidung aus der Ferne schon schwierig.
Tendentiell würde ich aber auch Spinnmilben verdächtigen - insofern dürfte die chemische Keule nicht geschadet haben.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


11

Montag, 3. November 2014, 12:55

Rein theoretisch könnte es den Raubmilben auch etwas zu frisch gewesen sein - und deshalb haben sie sich langsamer bewegt. Bei mir haben sich die Raubmilben schon seit längerer Zeit in die Winterruhe verabschiedet aber bei denen gibt es ja auch wirklich unheimlich viele verschiedene Arten - das macht eine Bestimmung bzw. Unterscheidung aus der Ferne schon schwierig.
Tendenziell würde ich aber auch Spinnmilben verdächtigen - insofern dürfte die chemische Keule nicht geschadet haben.
Also meiner Meinung nach ist die chemische Keule Nonsens,wer schon mal Spinnmilben hatte weiß, wie krass die Pflanzen anfressen, es ist alles voller Spinnweben außerdem sind Spinnmilben Rudeltiere und halten sich die meiste Zeit da auf wo sie fressen ^^
Das ist genauso, wie wenn du zum Doktor gehst und er gibt dir Penicillin, ohne dich zu untersuchen einfach mal prophylaktisch. ^^

12

Montag, 3. November 2014, 13:02

Also meiner Meinung nach ist die chemische Keule Nonsens,wer schon mal Spinnmilben hatte weiß, wie krass die
Pflanzen anfressen, es ist alles voller Spinnweben außerdem sind Spinnmilben Rudeltiere und halten sich die meiste Zeit da auf wo sie fressen

???
Was fressen die denn?? X( X(
Rudelbildung bei Insekten??
Wer ist denn das Leittier?? Der große Weißrücken??
Spinnmilben sind saugende Insekten und haben es auf den Zellsaft abgesehen!!!
Setzt man nun die systhemische Keule ein, also gießen, wohlgemerkt, nimmt die Pflanze diese auf und verteilt sie über den Pflanzensaft in die einzelnen Zellen. Saugen nun die Schädlinge den Saft auf, ist Ende mit Schädling!!!
Fressen ist eine Leidenschaft der Raubmilben, die es auf die Spinnmilben abgesehen haben!! 8)
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

13

Montag, 3. November 2014, 13:17

Spinnmilben sind saugende Insekten
Veto: Milben sind keine Insekten sondern gehören zu den Spinnentieren. ;)

Ansonsten bin ich ja sicher auch kein Fan vom prophylaktischen Keuleneinsatz samt Resistenzbildungen und Co. - aber das Thema hatten wir ja erst kürzlich...

Wenn man sich aber nicht sicher ist, um was es sich denn hier überhaupt handelt und zudem auch noch Herbst ist - dann sollte man schon was unternehmen. Insofern muss man natürlich auch stets individuell entscheiden und das hat Sabine auch getan. Meiner Meinung nach auch richtig.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


14

Montag, 3. November 2014, 13:21

Milben sind keine Insekten sondern gehören zu den Spinnentieren.

..ist mir bekannt!! Sorry!! X( X(
(Wie die Insekten, Gliederfüßer!)
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

15

Montag, 3. November 2014, 13:50

Also meiner Meinung nach ist die chemische Keule Nonsens,wer schon mal Spinnmilben hatte weiß, wie krass die
Pflanzen anfressen, es ist alles voller Spinnweben außerdem sind Spinnmilben Rudeltiere und halten sich die meiste Zeit da auf wo sie fressen ^^
Das ist genau so wie wenn du zum Doktor gehst und er gibt dir Penicillin,ohne dich zu untersuchen einfach mal prophylaktisch ^^
Also hier muß ich Dir jetzt aber schon widersprechen, Robert.
Erstens habe ich untersucht und war mir nicht sicher, ob nicht der ACM schon Schaden nimmt und zweitens ging es hier um erst wenige Monate alte Sämlinge.........auch ein Säugling bekommt bei Geräuschen auf der Lunge wesentlich früher ein Antibiotikum als ein Erwachsener, weil (egal ob Pflanze oder "Säugetier") alle so lütt noch empfindlicher sind.
Wie genau hätte ich denn untersuchen sollen? Es gibt so extrem viele verschiedene Milbenarten - unter der Lupe habe ich sie mir angesehen, unter dem Mikroskop dann nicht mehr, denn es hätte nichts gebracht - im Vergleich mit den Bildern, die ich so fand, hätte ich den Unterschied zwischen Raubmilbe und Spinnmilbe ja doch nicht ausmachen können. Ein Biologe (oder auch ein Zoologe) hätte da vielleicht mehr gewußt - aber nur, wenn er sich sowieso mit Milbentieren beschäftigt. Und im Übrigen: Es gibt latenten Spinnmilbenbefall ohne dass groß Symptome auftreten, wenn Du die ganze Sammlung komplett durchuntersuchen würdest, hättest Du ganz sicher welche unter dem Mikroskop. So wie man auf jedem Hund und jedem Meerschweinchen immer auch vereinzelt Milben findet. Nicht jeder Kaktus und nicht jedes Tier ist insoweit empfänglich, dass er/es gleich krank wird.
Bei meinen Sämlingen wollte ich das nicht ausprobieren, im Sommer bei größeren Kakteen hätte ich ganz sicher nichts gemacht. Und schon gar nicht behandle ich prophylaktisch, davon halte ich wirklich nichts.

Danke für Deinen Zuspruch, Matthias ;)

Jetzt laufen da auf alle Fälle keine roten Punkte mehr und ich bin wesentlich beruhigter. Um mögliche Raubmilben täte es mir leid, aber in dem Fall ergab das Abwägen die Entscheidung ziemlich klar.

Liebe Grüße in die Runde!
Sabine

16

Freitag, 7. November 2014, 16:25

Hallo zusammen!
Meiner Meinung nach handelt es sich hier um die rote Spinne (Spinnmilbe lateinischen Bezeichnung Tetranychus urticae ). Diese sind 0,5mm groß bewegen sich sehr langsam. Meine Erfahrung mit diesen Gfrasstern ist, dass man sie nicht so leicht los wird. Bei Kakteen hilft hier nur die Chemie. Giessen und Spritzen mit Confidor, nach 10 Tagen giessen und spritzen mit Decis. Es ist sehr wichtig nicht mit demselben Gift zu spritzen. Bei richtiger Dosierung schadet es unseren Kakteen nicht.
L.G. Robert(Mercelinda)

17

Donnerstag, 11. Juli 2019, 13:41

Ich wollte mal meine Erfahrung kurz zum Besten geben und hab dafür ein altes aber passendes Thema gefunden. Ich hab immer mal wieder die rote Spinne bei mir zu Besuch gehabt im letzten halben Jahr. Eine Pflanze hatte es noch und ich hab in einem Kakteenforum ( weiß nicht mehr welches)darüber gelesen. Da hat einer Spiritus haltigen Glasreiniger empfohlen, er mache das immer wenn die Biester auftauchen. Rote Spinne weg, Kakteen gesund. Ich habs ausprobiert. Hat super funktioniert. Ich hatte doch vorher 2 mal mit BI 58 behandelt, was denen nix ausgemacht hat! Aber der Glasreiniger war super. Jetzt müssen sich nur noch die hässlichen Roststellen verwachsen. Vielleicht hilft das hier jemanden weiter.
.. denn Sukkulenten machen glücklich.. <3..!

18

Donnerstag, 11. Juli 2019, 18:22

Ich hatte doch vorher 2 mal mit BI 58 behandelt
Das wirkt auch gegen Insekten aber nicht gegen Spinnen...

Ansonsten aber besten Dank für deinen Erfahrungsbericht! Ich hoffe mal, dass ich niemals darauf zurückgreifen muss.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


19

Freitag, 12. Juli 2019, 20:52

Danke Babs, so etwas ist immer gut zu wissen, ich hoffe auch dass ich davon verschont bleibe, Wolläuse, unkontrollierbare chemische Reaktionen und Bakterien reichen mir im Moment völlig :)

Aber wer weiß, was einen in seiner Kakteenlaufbahn noch erwartet :S

Das wirkt auch gegen Insekten aber nicht gegen Spinnen
Matthias, ein kleiner Einwand bzw. eine Frage. Bei Wikipedia steht, dass Dimethoat auch als Akarizid wirkt. Und mit Akaraziden bekämpft man auch Milben, steht dort. Gehören Milben nicht auch zu den Spinnentieren, und müsste das Dimethoat demnach nicht auch gegen die Rote Spinne (Obstbaumspinnmilbe) wirksam sein.

20

Freitag, 12. Juli 2019, 21:12

Nicht mein Fachgebiet - auch gut möglich, dass das Zeug ebenso gegen Spinnentiere wirkt. Wahrscheinlich ist das so giftig, dass es alles umhaut (das Prädikat "Bienenfreundlich" gibt´s bestimmt bei ein paar Euro unter der Hand). Kein Wunder also, dass jetzt der Wirkstoff verboten wirddie Zulassung ausläuft.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969