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41

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 19:39

Ich hatte so im Hinterkopf, dass Michael sowieso vor hatte, Kieselgur in sein neues mineralisches Substrat zu mischen - aber offenbar hatte ich das mit dem Beitrag hier verwechselt: Ausfälle nach Überwinterung
Auch wenn wir jemanden hier im Forum haben, wo Kieselgur keine Wurzelläuse von ihrem Schadwerk abgehalten hat, würde ich die großzügige Beimischung von Kieselgur auf jeden Fall heiß empfehlen!
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


42

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 21:26

Hallo zusammen,
Kieselgur werde ich in das neue Substrat auf jeden Fall einbauen, ich denke zu ca. 40% des Substrates. Allerdings habe ich hier nur eine Körnung von 1-3 mm zur Verfügung.

Nur kann ich nicht ganz verstehen wie ich das feine Kieselgur (Pulver! 45-250 µm ) an die Wurzeln bringen soll, wenn ich nicht die ganze Erde entfernen konnte. Da hilft doch nur flüssiges Mittel, das den Wurzelballen durchnässen kann.
Meine dringlichste Frage ist aber:
-Soll ich noch eine Behandlung mit Promanal und Neudosan durchführen und auf Careo verzichten?
-Oder jetzt Careo einsetzen und nicht nochmals Promanal und Neudosen einsetzen?
-Oder beides machen?
Wie das Substrat dann zusammengesetzt ist finde ich jetzt zweitrangig, zuerst möchte ich dauerhaft die Schädlinge vernichten.
Vielen Dank im Voraus für die Beiträge
Gruß Michael

43

Dienstag, 29. Oktober 2019, 08:27

Ich kann Dir nur erzählen wie ich’s gemacht habe dieses Jahr mit meiner Wurzellausepidemie im Frühjahr. Ich habe ohne auszutopfen zweimal im etwa14 tägigen Abstand mit Bi58 gegossen.. Keine Laus mehr da. (Ergaben Stichproben, ich hoffe das bleibt so) Die Pflanzen die immer im Haus stehen ( Bi58 stinkt abartig) habe ich alle ausgetopft, abgewaschen und direkt mit systemischem Gift besprüht. Auch im Abstand von 2 Wochen... ließ sie so ne Weile liegen.. keine Laus mehr.. wieder eingetopft. Ich habe auch so ein Gift mit C.... kann später noch mal nachsehen wie es heißt. Habe in jeden Topf etwa 30 Prozent Kieselgur zum Substrat gemischt, meins hat auch 1- 3 mm Körnung. Ich hoffe du kannst das Thema bald für dich abschließen! Drück die Daumen.

44

Dienstag, 29. Oktober 2019, 19:42

Also ich werde am Wochenende jetzt ein Tauchbad mit 10 ml Careo pro Liter Wasser ansetzen und die Wurzeln darin baden, wie Diken es bei Careo erfragt hat, vielen Dank Dir nochmals für Dein Engagement.
Dann lasse ich die Wurzeln ca. 14 Tage abtrocknen und pflanze dann in das Substrat ein. Nächstes Jahr dann werde ich mit Careo gießen, sobald es möglich ist.
Ich werde dann über den Erfolg, den ich hoffentlich haben werde, berichten. Jedenfalls wird es jetzt Zeit "einen Knopf dran zu machen" und zu handeln.

Wenn allerdings noch jemand Vorschläge hat, bitte gerne. Danke jedenfalls an alle, die sich mit meinem Problem beschäftigt und Tipps gegeben haben.

Gruß Michael

45

Dienstag, 29. Oktober 2019, 19:57

Ich werde dann über den Erfolg, den ich hoffentlich haben werde, berichten.
Das ist gut, denn gerade im Bereich "Krankheiten und Schädlinge" ist eine entsprechende Rückmeldung sinnvoll.

Auf diese Weise zeigt sich, ob eine angewandte Methode erfolgreich gewesen ist oder nicht, wovon wir letztendlich alle profitieren können.

46

Sonntag, 3. Mai 2020, 19:57

Hallo zusammen,
ich habe die Behandlung ja wie beschrieben durchgeführt, jetzt Ende des Winters kann ich Bilanz ziehen.

Leider keine positive! Es sind ca. 50 % meiner Kakteen eingegangen, hatte ich schon befürchtet da kaum mehr Wurzeln vorhanden waren. Habe sie über den Winter absolut nicht gegossen, nur jede zweite Woche besprüht, ganz leicht, hat nichts geholfen.
Über die Wirkung der verschiedenen Mittel sowie die Verabreichung kann ich also so gut wie nichts berichten, kann nicht sagen ob die Umtopfung in mineralisches Substrat die verbliebenen Pflanzen gerettet hat oder das Baden in Careo etc. Ich glaub ganz einfach dass ich zu spät reagiert habe, wahrscheinlich wäre eine frühere Behandlung viel erfolgreicher gewesen.
Nun habe ich noch eine Frage:
Ich will mir natürlich wieder neue Pflanzen anschaffen. Und die natürlich nur in mineralischem Substrat kultivieren. Umstellung in der Winterruhe, sprich Austopfen, Wurzeln abspülen, trocknen lassen und in neues Substrat geben geht ja jetzt nicht. Wenn ich jetzt Kakteen bei Haage bestelle, ich will natürlich im Sommer neue Pflanzen haben, was ratet Ihr mir zu tun? Die neuen Pflanzen wie gekauft zu den alten stellen oder nach Erhalt umtopfen in mineralisches Substrat, trotzdem es für die Pflanzen keine Winterruhe ist?
Vielen Dank für die Antworten im Voraus,
Michael

47

Sonntag, 3. Mai 2020, 20:05

Hi Michael,

sch...! Das sind wirklich keine guten Neuigkeiten... Aber ich freu mich, dass du deshalb nicht aufgeben willst!

Unter den von dir genannten Umständen würde ich neue Pflanzen gleich nach dem Erhalt austopfen. Ich topfe generell ALLE Neuzugänge erstmal um und kontrolliere genau die Wurzeln, bevor sie zu den restlichen Pflanzen kommen. Auch bei den großen Kakteenhändlern besteht immer das Risiko, dass auch ungewollte Mitbewohner inklusive sind... Die kurze Gießpause im Sommer macht das Kraut auch nicht fett.
Einen wirklich sehr guten Ruf hat übrigens er hier: http://chiemgau-kaktus.de/
Gutes Gelingen!
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


48

Dienstag, 5. Mai 2020, 19:22

Hallo Shamrock,
vielen Dank für Deine Nachricht, so werde ich es wohl machen.

Wie lang würdest Du denn die Gießpause nach dem Umtopfen machen? 3 Wochen oder länger? Und wann das erste mal düngen?

Und danke auch noch für die Adresse des Kakteenhändlers aus dem Chiemgau.
Gruß
Michael

49

Dienstag, 5. Mai 2020, 21:26

Nichts zu danken und zwei Wochen Gießpause reichen locker. Ich mach immer so rund 10 Tage. :)
Bezüglich Düngen nach Umtopfen hab ich mir noch nie Gedanken gemacht. Aber bei frischem Substrat vielleicht die ersten ein, zweimal nicht und dann erst damit anfangen. Wäre so rein aus dem Bauch heraus halbwegs logisch.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


50

Donnerstag, 7. Mai 2020, 21:09

So werde ich das machen!
Sobald die Eisheiligen vorbei sind wird ins Freie geräumt, jedenfalls die Kakteen die noch übrig sind, und dann überlegt was neu bestellt wird.
Hoffe mal dass die ganze Aktion zukünftig die Läuse eliminiert.
Drückt mir die Daumen
Gruß
Michael

51

Donnerstag, 7. Mai 2020, 21:36

Stell sie doch schon jetzt raus: Das härtet ab und ist für ungewünschte Beiwohner unangenehm - allerbestes Kakteenwetter! Heiße, sonnige Tage und bitterkalte Nächte, wie in der Heimat der Kakteen.
Daumen werden gedrückt, versprochen!
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


52

Donnerstag, 14. Mai 2020, 21:41

Am Wochenende wird es soweit sein, dann kommen die "Überlebenden" ins Freie.
Danke nochmals für die Info's und die Unterstützung.
Michael

53

Donnerstag, 14. Mai 2020, 21:51

Gerne doch!
Morgen soll es vorerst hier die letzte potentielle Frostnacht sein - am Samstag dürfen dann auch die Brasilianer raus und die Kürbisse in den Garten. Eine Arbeit, auf die man sich wirklich freuen kann. :)
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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