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21

Sonntag, 18. März 2012, 11:50

Werde mir auch Destilliertes zulegen

8) Zum Gießen absolut unbrauchbar, es entzieht den Pflanzen(über die Wurzeln) die Mineralstoffe, da es selbst entmineralisiert ist. Finger weg!!!
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

22

Sonntag, 18. März 2012, 12:56

Hallo Thomas !

Ich will das Destillierte ja auch nicht pur in meine Töpfe kippen, sondern wie der Benni mit Leitungswasser mischen. Die GH sollte sich da halbieren und PH ist dann bei 7,2.

LG Verena
Alles was gegen die Natur ist,
hat auf Dauer keinen Bestand.

23

Sonntag, 18. März 2012, 13:35

Also von der Karnivoren Literatur weiß ich, daß( zumindest für sie, aber dennoch übertrage ich es mal auch auf Kakteen) Brunnenwasser völlig ungeeignet ist, da es doch stark mineralisch ist.

Für Karnivoren ungeeignet verstehe ich. Die haben sich ja auch auf einen absoluten Nährstoffmangel spezialisiert und wachsen dort, wo andere Pflanzen keine Chance hätten. Deswegen ja auch die "Verdauung" von tierischen Opfern - was die Wurzeln nicht aufnehmen können, besorgt sich die Pflanze auf anderen Wegen.
Für Kakteen dürfte (ich weiß es nicht und ich habe mich auch nie wirklich damit beschäftigt!) Brunnenwasser unbedenklich sein. Unter den sog. Mineralien sind im Regelfall auch einige Spurenelemente, welche für KuaS überlebensnotwendig sind.

Sukkulenten wie auch Karnivoren sind Extremisten aber haben doch grundlegend abweichende Bedürfnisse. Zumindest manchmal.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


24

Sonntag, 18. März 2012, 14:28

Ok dann habe ich falsch vermutet. Klar sind die Karnivoren auf Nährstoffe im Boden empfindlich aber dachte dass es bei Kakteen eventuell auch zuviel sein könnte. Hab nix gesagt :)
Liebe Grüße, Benni
Flickr Galerie! Die besten Bilder sind hier zu finden.
EyeEm.

25

Montag, 10. Oktober 2016, 20:15

Gießwasser / Düngen

Hey,

da ich keine Möglichkeiten habe irgendwo ein Auffangbehälter für Regenwasser aufzustellen gieße ich mit Leitungswasser, welches ich mit destilliertem Wasser anreichere ca. 3:1. Ich möchte dadurch der unschönen Verkalkung vorbeugen aber bin mir generell unsicher ob die Pflanzen dann noch genug Nährstoffe bekommen. Bis jetzt hat sich zumindest noch keine beschwert zumindest glaube ich das. Woran würde ich denn erkennen, dass Nährstoffe fehlen bzw. dass mein Wassergemisch schlecht ist, ist es denn schlecht? ?(

In Bezug auf Düngung bin ich mir absolut unsicher. Vielleicht kann mir da jemand helfen. Ich benutze einen Kübelpflanzendünger 5-3-5 und weiß nie wie oft ich den benutzen soll, klar zur jetzigen Zeit wohl nicht aber generell. Auf der Packung steht einmal pro Woche aber ich hätte dann wohl eher das Gefühl die Sukkulenten zu überdüngen und benutz ihn dann eher selten bis fast gar nicht aber mache mir dann halt gleichzeitig Sorgen, dass durch das destillierte Wasser die Nährstoffe wiederum fehlen könnten. Spielt das Substrat dann auch eine Rolle? Ich benutze zum einen rein mineralisches Substrat und welches mit organischen Anteilen. Gibt es da einen Unterschied beim Düngeverhalten?


Grüße Euch
Marco

26

Montag, 10. Oktober 2016, 20:47

Hi Marco,

na, schön Geburtstag gefeiert? ;)

Destilliertes Wasser zum Gießen ist Mist! Okay, in einer Mischung sollte es schon gehen - aber ist euer Leitungswasser wirklich so extrem hart? Und wenn du es notfalls vorher abkochst?

Die Herstellerangaben beim Dünger kannst du mal schön vergessen. Maximal die Hälfte der dort angegebenen Dosierung ist für sukkulente Pflanzen absolut ausreichend, die wachsen ja meist auch sehr langsam. Zudem wäre einmal pro Woche wirklich etwas arg viel des Guten. Einfach nach Gefühl... So vier bis fünfmal pro Saison oder weniger. Du willst ja keine Mastpflanzen ziehen.
Alternativ geht auch ein Düngerzusatz bei jedem Gießen. Dann aber wirklich nur in ganz geringer Dosis. Ich dünge beispielsweise im Frühling/Sommer bei jedem zweiten Gießen entsprechend gering dosiert. Ab Spätsommer wird dann reduziert bis komplett gestrichen.
Die N-P-K-Kombination darf Tom erläutern. Das ist sein Steckenpferd. ;)

Selbstverständlich macht auch das Substrat einen Unterschied. Wo organisches Material (Humus) mit drin ist, sind automatisch auch mehr Nährstoffe drin. Bei rein mineralischen Substraten muss man diese aber unbedingt auch durch Dünger zuführen.
Den nächsten Unterschied macht die Pflanze selbst. Wer schnell wächst und groß wird, braucht auch deutlich mehr Futter. Ein wuchsfreudiger Säulenkaktus sollte beispielsweise auch mit mehr Futter versorgt werden, als ein kleinbleibender Kugelkaktus.
Sinnvoll ist aber immer ein Dünger mit Spurenelementen. Da gibt´s nämlich manchmal auch Billigvarianten, welche sich auf N-P-K beschränken.

Im Endeffekt einfach etwas aus dem Bauch heraus entscheiden und stets dran denken, dass im mineralischen Substrat kaum Nährstoffe vorhanden sind - und dabei aber auch nie vergessen, dass Langsamwachser auch wenig Futter zum Aufbau von Biomasse benötigen. Alles klar? ;)

Viel Erfolg!
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


27

Montag, 10. Oktober 2016, 20:57

Die Frage ist auch immer, wofür düngen.
Sollen die Pflanzen nur wachsen, also Biomasse bilden oder eher blühen?
N.P.K. steht immer für den Prozentsatz an N(Stickstoff), P(Phosphor) und K(Kalium).
Ein hoher Stickstoffgehalt fördert das Wachstum, ist bei blühfähigen adulten Pflanzen weniger gefragt, hier möchte man ja eher eine reiche Blüte. Kleine Sämlinge, sollen wachsen, hier brauchen wir den Stickstoff.
Hoher Phosphorgehalt fördert die Blüte, Kalium die Widerstandskraft.
Destilliertes Wasser ändert nicht die Wasserhärte! ;)
Sukkulentenfieber ist eine schwere Krankheit! Wer sich infiziert hat, ist nicht zu retten!
Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!
Tom

28

Montag, 10. Oktober 2016, 21:05

"Destilliertes Wasser" aus dem Handel ist Umkehrosmose Wasser.
Und das ist sehr wohl wesentlich weicher weil ja fast alle Salze rausgefiltert werden.

10% Verschnitt mit Leitungswasser und du hast super Giesswasser das auch nicht komplett ausgehungert ist.
Liebe Grüße, Benni
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EyeEm.

29

Montag, 10. Oktober 2016, 23:07

ja, war sehr schön :)

danke euch, jetzt habe ich wenigstens mal eine Vorstellung.


:thumbup:

30

Dienstag, 16. April 2019, 20:04

Trinkwasseranalyse [Leitungswasser zum gießen geeignet?]

Gestern habe ich mal wieder eine detaillierte Trinkwasseranalyse für unserem Ort bei der Verbandsgemeindeverwaltung angefordert und auch umgehend erhalten.

Erneut wurde die gute Qualität unseres Trinkwassers bestätigt.

Unser Trinkwasser weist nicht nur eine ausgezeichnete Qualität in den mikrobiologischen und chemischen Parametern auf, sondern ist mit einer Gesamthärte von 4,3 °dH und der dadurch resultierenden Einstufung in den Härtebereich nach WRMG 1 (weich), auch als Gießwasser für Kakteen und andere Sukkulenten bestens geeignet. :thumbup:

Sofern verfügbar, verwende ich von Frühjahr bis Herbst zwischendurch auch Regenwasser, doch seit einiger Zeit überwiegend Leitungswasser.

31

Dienstag, 16. April 2019, 20:27

Und was ist mit dem Kalk im Leitungswasser? Im Laufe der Jahre habe ich nur schlechte Erfahrungen damit gemacht,und versuche es nur noch so selten wie möglich zu verwenden(als Gießwasser für die Pflanzen) nicht zum kochen.

Ich laß mir neuerdings bei der Aquarium-Abteilung zwei Kanister mit Osmosewasser abfüllen,das erstmal wieder eine Weile reicht. Ich habe leider keine Möglichkeit um Regenwasser aufzufangen.

32

Dienstag, 16. April 2019, 20:39

Seit dem KuaS-Artikel im August 2018 KuaS August 2018 kann man mir spezielle Kakteen-Gießwasser gratis anbieten und ich würde nichts anderes als Regenwasser verwenden. ;)

Aber wäre es nicht evtl. sinnvoll diesen neuen Thread hier Wasser, Gießwasser, Blumenwasser mit anzuhängen, damit alle Infos zur Thematik "Gießwasser" in einem Thread vereint sind?
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


33

Dienstag, 16. April 2019, 22:30

Und was ist mit dem Kalk im Leitungswasser?
Unser Trinkwasser ist ja wie ich geschrieben habe, bei einer Gesamthärte von 4,3 °dH sehr kalkarm und kann daher unbedenklich zum gießen verwendet werden. Bei uns lagert sich auch keinerlei Kalk in Haushaltsgeräten wie Kaffeemaschine etc. ab.

PS: Ich habe die beiden Themen zusammengefügt

34

Dienstag, 16. April 2019, 22:43

Ich habe die beiden Themen zusammengefügt
:thumbup: Danke!
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


35

Mittwoch, 17. April 2019, 13:16

Seit dem KuaS-Artikel im August 2018 KuaS August 2018 kann man mir spezielle Kakteen-Gießwasser gratis anbieten und ich würde nichts anderes als Regenwasser verwenden.
Ich kenne den Artikel und habe ihn aufgrund deines Kommentars erneut aufmerksam gelesen.

In dem interessanten Artikel steht in der Zusammenfassung bzgl. Regenwasser:

Zitat von »Auszug aus KuaS 69/8/2018«

.... Gereinigtes Regenwasser ist als Gießwasser die erste Wahl.

An anderer Stelle heißt es dazu:

Zitat von »Auszug aus KuaS 69/8/2018«

.... Das bei uns gesammelte Regenwasser ist häufig durch den in der Atmosphäre vorhandenen Grob- und Feinstaub und organische Materialien wie Gummiabrieb, Blütenpollen, Sporen von Pilzen, Algen und Moosen verunreinigt. .... Im Sediment können sich zudem Schaderreger halten und dadurch in die Sammlung geraten. Gesammeltes Regenwasser sollte daher durch Grob- und Feinfilter gereinigt werden. ... Bei verzinkten Regenrohren kann Zn²+ ausgelöst werden.... usw.


Für mich bedeutet dies, dass unbelastetes, bzw. gereinigtes Regenwasser sicherlich die erste Wahl ist, aber qualitativ hochwertiges und kalkarmes Leitungswasser ebenso geeignet ist. Ein Vorteil von Leitungswasser ist für mich auch, dass dafür regelmäßige Analysen zur Verfügung gestellt werden, während man bei Regenwasser eine eventuell vorhandene Belastung nicht kennt.

Nur zur Info für Nichtmitglieder der DKG: Die von mir benutzten Zitate sind nur ein kleiner Auszug aus dem ausführlichen, 10seitigen Artikel.

36

Mittwoch, 17. April 2019, 16:34

Für solches Leitungswasser würde ich als Aquarianer töten.... Wir haben zwar auch sehr gutes aber halt auch hartes Wasser....
Liebe Grüße, Benni
Flickr Galerie! Die besten Bilder sind hier zu finden.
EyeEm.

37

Freitag, 19. April 2019, 19:49

Seit dem KuaS-Artikel im August 2018 KuaS August 2018 kann man mir spezielle Kakteen-Gießwasser gratis anbieten und ich würde nichts anderes als Regenwasser verwenden.
Und wie begründest du dies?

38

Freitag, 19. April 2019, 20:00

Und wie begründest du dies?
Weil jegliches anderes Wasser nur maximal so gut wie Regenwasser sein kann, aber nicht besser. ;)
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39

Freitag, 19. April 2019, 20:03

Kann, muss aber keineswegs so sein.

40

Freitag, 19. April 2019, 20:04

Eben, im Zweifelsfall ist jegliches anderes Wasser die schlechtere Wahl.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969