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Montag, 8. April 2019, 14:52

Befall bei Euphorbia cylindrifolia ssp.tubifera

Hallo Ich habe diesen Befall auf einigen der Blätter meiner Euphorbia cylindrifolia ssp.tubifera festgestellt. Die sehen aus wie Wollläuse. Aber eine mir bisher unbekannte Art. Ich habe Danadim gesprüht. Mal sehen. Der Befall war nur sporadisch auf einigen Blättern. Leider musste ich das .jpg in niedriger Qualität hochladen so daß man nur wenig erkennen kann. Eventuell sind das keine Wollläuse ? Die kleineren "Wollknäuel" sehen zu klein aus, um eine Laus darunter zu vermuten. Oder sehe ich das falsch. Ich habe kein Binokular sonst würde ich einen solchen Knäuel mal auseinanderzupfen. Mir sind nur diese Wollläuse bekannt. Siehe zweites Foto mit der Wolllaus selbst. Diese waren auf meinen Orchideen. Sind aber unter Kontrolle.
»Caudiciforme« hat folgende Bilder angehängt:
  • befall2.jpg
  • wolllaus1.jpg

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Montag, 8. April 2019, 18:25

Herzlichen Glückwunsch - vermutlich Wollläuse! Die durchlaufen ja auch mehrere Nymphenstadien, bevor sie zur adulten Wolllaus werden. Zur Bekämpfung kann ich nur das wiederholen, was ich soeben hier geschrieben habe: Blattabfall bei Dorstenia gigas im November - keine Kontaktgifte, sondern systemisches Mittel gießen.
Allerdings kann man halt bei dem Foto auch nicht 100%ig sicher sein. Hast du mal so einen weißen Flauschpunkt versucht abzunehmen und mit den Finger zu reiben o.ä.? Wenn ich das richtig im Kopf hab, dann legen Wollläuse auch ihre Eier geschützt in so kleine Wolllknäuel - meist aber auch nur an verdammt gut versteckten Stellen.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969


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Dienstag, 9. April 2019, 15:00

Wenn solche Krümel auf meiner E. cylindrifolia ssp. tuberifera liegen würden, hätte ich sie wahrscheinlich nicht bemerkt, denn die Blätter dieser Pflanze sind sehr klein und meine Augen sind schwach. Ich persönlich hätte diese Krümel/Körnchen (?) nicht als Schädlinge eingestuft, vielleicht als Staub oder Putz.
Dort, wo sich Wollläuse herumtreiben, gibts in der Regel klebrige Stellen. Finde ich mehrere klebrige Stellen an einer Pflanze, beginne ich mit der akribischen Suche nach den Biestern.

Gruß,
Norbert

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Gestern, 19:19

Letztendlich sind die weißen "Flocken" weg.

Danke für die Antworten. Letztendlich sind die weißen "Flocken" weg. Danadim hat gewirkt oder auch nicht ? Weil ich die zusätzlich mit einem Pinsel entfernt habe. Es bleibt jedoch immer noch ungeklärt m.E., weil die E. cylindrifolia ssp. tuberifera keine Schäden aufweist. Aber Wollläuse machen ja solche Gespinnste in unterschiedlichen Größen. Danadim ist eine andere Form des BI58 und stinkt etwas weniger. Ich habe damit immer wieder deutliche Erfolge. Aber jeder hat andere Erfahrungen.
Es gäbe noch eine andere Möglichkeit, daß es sich um den mißglückten Versuch einer Schädlingsbesiedlung handelt. Die Wollläuse konnten sich aber nicht auf der Pflanze halten. Vielleicht ist diese "ungenießbar". Denn meiner Erfahrung nach entwickeln sich Wollläuse recht schnell wenn die mal auf der Pflanze sind. Natürlich temperaturabhängig.
Ich habe kein Mikroskop aber eine Kamera mit Mikroskopfunktion, die ebendiese weißen "Flocken / Gespinnste" hervoheben konnte.
Anmerkung: An Salzkristalle habe ich noch nicht gedacht. Meine Pflanzen werden aber mit sehr gutem und sehr weichen Wassermischungen gegossen und auch nur sehr zaghaft gedüngt.
Dieses Jahr bin ich recht gut im Rennen. Schädlinge sehe ich im Moment keine.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Caudiciforme« (Gestern, 19:42)


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Gestern, 19:39

Danke für das Update! Hauptsache ja erstmal, dass sie weg sind. Die Theorie, dass sie sich auf der Pflanze nicht halten konnten, ist auch nicht so abwegig. Normalerweise besiedeln sie aber schon primär Pflanzen, welche ihnen auch taugen. Nur manche Pflanzen sind auch in der Lage, entsprechende Abwehrmittel zu produzieren und das kann mitunter ja auch etwas dauern, bis dies mal greift.

Ansonsten sicherheitshalber erstmal weiter die Augen offen halten, damit da nicht doch noch was schlüpft - aber von April bis heute kann man eigentlich fast schon Entwarnung geben.
"Man vermeide, wenn man sich schon mit Kakteen befassen will, jede Art von Humor und Toleranz." - Glossen-Autor aculeatus in der Stachelpost 1969